Enttäuschung für den Karlsruher SC, Jubel beim SSV Reutlingen. Foto: dpa

Hochrisikospiel ohne größere Probleme: Am Rande der DFB-Pokalpartie zwischen dem SSV Reutlingen und dem Karlsruher SC gab es nur kleinere Zwischenfälle. Aus sportlicher Sicht setzte es eine klare Niederlage für die Gäste.

Reutlingen - Das DFB-Pokalmatch zwischen dem SSV Reutlingen und dem Karlsruher SC, das von der Polizei als Hochrisikospiel eingestuft wird, ist ohne größere Randale zu Ende gegangen. Das teilte die Polizei in Reutlingen am Sonntag mit. Beamte seien mehrfach eingeschritten, weil sich Fans beider Clubs vor, während und nach dem Spiel gegenseitig zu provozieren versuchten hätten. Jeweils ein Reutlinger und ein Karlsruher Fan seien wegen des Mitbringens von Kleidungsstücken, die das Gesicht verbergen sollen, vorläufig in Gewahrsam gekommen.

Die Polizei, die mit rund 1000 Beamten im Einsatz war, zeigte sich "sehr zufrieden". Das Pokalspiel endete am Samstagabend mit einer 1:3-Niederlage für die Karlsruher Gäste.

Konfuser KSC

Der völlig konzeptlose KSC machte seinen Fehlstart in diese Saison mit der dritten Pflichtspiel-Pleite perfekt. Rote Karten gegen Manuel Gulde (12. Minute/Notbremse), Daniel Gordon (51./Tätlichkeit) und Jannik Dehm (90./Notbremse) beraubten den KSC aller Chancen aufs Weiterkommen. In einer hochturbulenten Partie vor 8166 Zuschauern präsentierte sich der mutige Oberligist dagegen eiskalt. Mit drei verwandelten Foulelfmetern machte SSV-Kapitän Giuseppe Ricciardi (13./33./90.+1) alles klar. Dennis Kempe (63.) konnte nur vorübergehend für Spannung sorgen.

Von Klassenunterschieden war auf dem Rasen nichts zu sehen. Erst in der zweiten Hälfte stemmten sich die Karlsruher in Unterzahl gegen die Blamage. Der völlig aufgebracht KSC-Coach Markus Kauczinski musste die bitteren Minuten bis zum Aus schließlich von der Tribüne aus verfolgen.

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