Der Kreis Böblingen holt künftig noch mehr Müll aus dem Enzkreis Foto: dpa

Der Landkreis Böblingen holt künftig noch mehr Abfall aus dem Enzkreis, um sein Restmüllheizkraftwerk im Wald zwischen Böblingen und Stuttgart auszulasten.

Böblingen - Der Landkreis Böblingen holt künftig noch mehr Abfall aus dem Enzkreis, um sein Restmüllheizkraftwerk im Wald zwischen Böblingen und Stuttgart auszulasten. Nach einer Mitteilung des Landratsamts haben die beiden Kreise einen Vertrag über weitere 2000 Tonnen jährlich abgeschlossen, die der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen mit seinen Mülllastern am Umschlagsplatz in Ölbronn (Enzkreis) abholt und in Böblingen verbrennt. Pro Woche sollen es 25 bis 90 Tonnen sein. Bisher nehmen die Böblinger dem Enzkreis mehr als 1500 Tonnen ab. In den Müllmeiler wandern pro Jahr rund 160 000 Tonnen Müll, aus dem Landkreis selbst und dem Enzkreis, aber auch aus Stuttgart sowie den Kreisen Calw und Freudenstadt. In Stuttgart wird zurzeit über einen Ausstieg aus der Zusammenarbeit mit den Böblingern diskuriert, weil auch das Kraftwerk in Münster nicht ausgelastet ist.

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