Seit kurzem auch in Stuttgart unter Auflagen wieder möglich: Essen und und Trinken in Cafés und Gaststätten. (Archivbild) Foto: dpa/Gregor Bauernfeind

Stuttgarts Restaurants haben wieder geöffnet. Doch der Besuch ist nicht so zwanglos möglich, wie noch vor Ausbruch des Coronavirus. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten bittet die Kundschaft daher um Geduld.

Stuttgart - Die Gastronomie im Südwesten hat wieder offen - und verlangt nicht nur den Wirten, sondern auch den Gästen einiges ab. „Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier“, teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Dienstag in Stuttgart mit. Die Gäste müssten unter Corona-Bedingungen jedoch auch etwas geduldiger sein. Durch die Abstands- und Hygieneregeln verändere sich der Restaurantbesuch. Man möge mehr Zeit mitbringen als sonst - und auch Verständnis für die Situation des Personals.

„Einerseits soll die Gastronomie endlich wieder Genuss und Geselligkeit möglich machen. Andererseits darf die Branche unter keinen Umständen zum Infektionsherd werden“, sagte NGG-Geschäftsführer Hartmut Zacher. Das gelte auch für die Hotellerie, die ihre Türen in den nächsten Wochen langsam wieder öffne.

In der Landeshauptstadt beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 19 000 Menschen - in ganz Baden-Württemberg sind es gut 220 000. Viele von ihnen seien auf den ersten vollen Lohn nach langer Zeit in Kurzarbeit angewiesen, heißt es bei der NGG.

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