Ein Lastwagen bei Renningen kippt mit Zuckerrüben um. Foto: dpa

Ein umgekippter Zuckerrüben-Laster hat in der Nacht zum Donnerstag eine stundenlange Vollsperrung der Landesstraße 1185 zwischen Magstadt und Renningen verursacht. Er hat 24 Tonnen Rüben verloren, die Straße war bis 9.15 Uhr nicht befahrbar.

Renningen – Ein umgekippter Zuckerrüben-Laster hat in der Nacht zum Donnerstag eine stundenlange Vollsperrung der Landesstraße 1185 zwischen Magstadt und Renningen verursacht. Kurz vor zwei Uhr morgens fuhr ein 22 Jahre alter Trucker dort mit seinem Sattelzug in Richtung der Bundesstraße 295. Beladen war der 40-Tonner mit rund 24 Tonnen Zuckerrüben. Wie die Polizei berichtet, verlor der junge Fahrer ausgangs einer Rechtskurve und wohl als Folge eines Fahrfehlers die Herrschaft über seinen Laster. Dabei kippte zunächst der Auflieger nach links zur Seite und riss schließlich auch die Zugmaschine mit um. Der Fahrer am Steuer des Lastwagens hatte Glück im Unglück: Er verletzte sich bei dem Unfall nur leicht. An seinem Brummi entstand hingegen ein Schaden in Höhe von rund 60 000 Euro.

Straße nach Magstadt bis 9.25 Uhr gesperrt

Für die Dauer der Aufräumarbeiten an der Unfallstelle musste die Landesstraße 1185 von 2 Uhr bis 9.25 Uhr voll gesperrt werden. Zu Stoßzeiten kam es deshalb auch auf den Straßen in der Umgebung zu Behinderungen, die laut Polizei jedoch alles in allem überschaubar blieben. Viele, vor allem aber die ortskundigen Verkehrsteilnehmer, hatten den Bereich auf anderen Strecken umfahren.

Neben der reinen Muskelkraft der Helfer vor Ort kam zur Beseitigung der Zuckerrüben, die teils bis in den Straßengraben gerollt waren, ein Schaufellader zum Einsatz. Der havarierte 40-Tonner selbst wurde mit einem Kran wieder auf die Räder gestellt. Außerdem trat aus dem verunglückten Brummi Dieselkraftstoff aus. Dieser verschmutzte nicht nur die Fahrbahn, sondern versickerte auch im angrenzenden Erdreich. Inzwischen ist dieser Bereich durch sauberen Boden ersetzt worden. Die Feuerwehr aus Magstadt war in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften an der Unfallstelle.

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