René Weißenberger wirft seine Bewerbung in den Briefkasten des Deckenpfronner Rathauses. Foto: privat

Nachdem der Deckenpfronner Bürgermeister Daniel Gött aus gesundheitlichen Gründen zur Wahl im April nicht mehr antritt, hat René Weißenberger aus Mannheim das Rennen eröffnet.

René Weißenberger, 29 Jahre alt, Ordnungspolizist und stellvertretender Personalratsvorsitzender aus Mannheim, ist der erste Bewerber für die Deckenpfronner Bürgermeisterwahl am 13. April. Er möchte die Nachfolge von Bürgermeister Daniel Gött antreten, der aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut kandidiert.

 

Nahe den an Bürgern

Weißenberger bringt nach eigenen Angaben Bürgernähe sowie Erfahrung in Verwaltung und Ehrenamt mit. „Durch meine Tätigkeit als Stadtpolizist bin ich nahe an den Bürgerinnen und Bürgern und kenne ihre Anliegen. Als stellvertretender Personalratsvorsitzender habe ich zugleich wertvolle Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, dem Gemeinderat und der Verwaltung gesammelt“, schreibt er.

Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Jugend, Familie, Vereinsförderung und Sicherheit. Als ehrenamtlicher Jugendgruppenleiter engagiere er sich seit Jahren für die Förderung von Kindergärten, Schulen und Angeboten für Jugendliche. Beruflich bringe er Expertise in Sicherheit und Ordnung mit, die er gezielt für Deckenpfronn einsetzen möchte, heißt es in einer Pressemitteilung.

Derzeit lebt Weißenberger in Mannheim, plant jedoch einen Umzug nach Deckenpfronn. René Weißenberger ist parteilos und begann seine Laufbahn als Landesjugendvorsitzender der Deutschen Justiz-Gewerkschaft Baden-Württemberg.

Hintergrund von Götts Entscheidung, nach 16 Jahren in der kleinsten Gemeinde des Landkreises (3500 Einwohner) nicht erneut zu kandidieren, ist ein Schlaganfall, den der 43-Jährige im Februar erlitten hatte, dazu kam eine schwere Herzkrankheit, die zu etlichen Krankenhausaufenthalten und Reha-Maßnahmen führte. 2009 wurde der damals 28-jährige Daniel Gött mit 87,5 Prozent gewählt und 2017 als einziger Kandidat mit 96 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.