Die fünf Bewerber beim Schaulaufen in der Grunbacher Jahnhalle Foto: Gottfried Stoppel

An diesem Sonntag wird in Remshalden ein neuer Rathauschef gewählt. Der frühere Erste Beigeordnete der Kommune, Reinhard Molt, gilt als Favorit für die Nachfolge von Stefan Breiter, der nach Freiburg gewechselt ist.

Remshalden - Auf den Wahlzetteln für die Bürgermeisterwahl in Remshalden am kommenden Sonntag werden fünf Namen stehen. In der Reihenfolge, die der des Eingangs der Bewerbungen entspricht, sind dies Reinhard Molt, Axel Fischer, Fridi Miller, Thomas Hornauer und Klaus Schäufele. Alle fünf wollen die Nachfolge von Stefan Breiter antreten, der, wie berichtet, in Freiburg zum Finanzbürgermeister gewählt worden ist und dort bereits seit Anfang April als solcher amtiert.

Molt war zwölf Jahre lang Beigeordneter in Remshalden

Als Favorit in dem Quintett der Bürgermeisterkandidaten gilt der einstige Technische Beigeordnete Remshaldens, Reinhard Molt. Mit den zwölf Jahren im Remshaldener Rathaus und den vergangenen sechs Jahren als Bürgermeister in Filderstadt verfügt er ganz klar über die meiste Erfahrung im kommunalen Verwaltungs- und Gestaltungsgeschäft. Der 53-jährige, parteilose und verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder wohnt in Lorch und sagt, dass Remshalden auch in den sechs Jahren seit dem beruflichen Wechsel ins Filder­städter Rathaus für ihn ein Stück seiner Heimat geblieben sei.

Die größten Diskussionen hat es im Vorfeld der Wahl um den 46-jährigen Buocher Gesundheitsmanager Axel Fischer gegeben, der bereits bei der Wahl vor fünf Jahren angetreten war und damals gut 17 Prozent der Wählerstimmen eingeheimst hatte. Ihm wird eine Nähe zu den sogenannten Reichsbürgern vorgeworfen. Diese weist er zwar von sich, hat aber bei verschiedenen Veranstaltungen recht widersprüchliche Aussagen zu deutscher Staatsbürgerschaft und seinem Verhältnis zu Staat und Grundgesetz zum Besten gegeben.

Auch Thomas Hornauer und Fridi Miller sind wieder im Bewerberfeld

Als Letzter im Fünferfeld hat der ebenfalls im Höhenteilort Buoch wohnende Architekt Klaus Schäufele seinen Hut in den Ring geworfen. Der 56-jährige Familienvater gehört keiner Partei an und wirbt für sich als einen Menschen, der an den politischen Problemstellungen in der Kommune interessiert ist und dafür sorgen will, dass es beim Urnengang am 6. Mai eine Wahl mit echten Alternativen gibt.

Ebenso wie bei den vorangegangenen Schulteswahlen in Plüderhausen, Urbach und Welzheim sind beim Remshaldener Urnengang auch die Familienhelferin und regionale Dauerkandidatin Fridi Miller (48) sowie der schillernde Plüder­hausener Medienunternehmer Thomas Hornauer mit im Rennen um Wählerstimmen.

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