Eine Kuh am Straßenrand zwischen Strümpfelbach und Endersbach. Ein anderes Tier war auf die Fahrbahn gelaufen und kollidierte dort mit einem Auto. Foto: 7aktuell.de//Simon Adomat

Eine Kuh läuft in Weinstadt vor ein Auto, das nicht mehr rechtzeitig bremst. Das Tier wird bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass die Polizei sich gezwungen sieht, es mit einem Sturmgewehr zu erschießen.

Weinstadt - Auf der Landesstraße zwischen Weinstadt-Strümpfelbach und -Endersbach im Rems-Murr-Kreis ist es am frühen Montagmorgen zu einem Unfall zwischen einer Kuh und einem Auto gekommen.

Laut Polizei fuhr eine 25-jährige VW-Fahrerin gegen 4.43 Uhr an einer Kuhherde vorbei und erblickte plötzlich eine freilaufende Kuh auf der Fahrbahn. Die Autofahrerin erkannte die Situation zu spät, ihr Wagen erfasste das Tier. Die Frau blieb unverletzt. Ihr beschädigtes Auto wurde abgeschleppt.

Die Kuh jedoch wurde so schwer verletzt, dass die Polizei sich gezwungen sah, sie von ihrem Leid zu erlösen und zu erschießen. Laut einem Sprecher wurde dafür ein Sturmgewehr verwendet, über das die Polizei für solche Fälle verfügt. Der Schädel einer Kuh sei so massiv, dass es „keine Erlösung bedeuten würde“, die gewöhnlichen Dienstpistolen zu verwenden.

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