Das Baby ist da, und alles sollte perfekt laufen. Aber in der Realität sieht es häufig anders aus. Dann kommt Lisa Pott ins Spiel – aber nur, wenn sich betroffene Eltern trauen, eine Familienbegleiterin hinzuzuziehen.
Genaugenommen ist Sonja froh – nicht darüber, dass sie beim zweiten Kind Probleme beim Stillen hatte, sondern über die Tatsache, dass das heutzutage in ihren Augen kein Tabu mehr darstellt, zumindest kein so großes mehr. „Ich habe das Gefühl, dass sich da ein Wandel vollzieht und die Leute sich schneller trauen, zuzugeben, wenn was nicht gleich super klappt“, sagt die 32-Jährige und fügt hinzu, dass es ja auch hilfreich sein könne, sich zu öffnen. „Ich gehe nicht hausieren mit dem Thema, aber wenn mich jemand fragt, erzähle ich davon, dass anfangs nicht alles rund lief. Und so wie mir geht es wahrscheinlich vielen.“
Weil alle Themen rund um Mutterschaft, Stillen und Wochenbett dennoch privat und sensibel sind, möchte die zweifache Mama ihren Nachnamen und die Namen ihrer Kinder nicht in der Zeitung lesen. Aber sie möchte davon erzählen, welche Probleme es bei ihrer drei Monate alten Tochter gab, wie das den Alltag durcheinander gebracht hat und wie sehr ihr die Tipps der Schlaf-, Still- und Beikostberaterin Lisa Pott geholfen haben.
Nach etwa vier Wochen fingen die Probleme an Als Sonja mit ihrem Töchterchen das Krankenhaus verließ, war alles gut. Doch nach etwa vier Wochen fingen die Probleme an. Das kleine Mädchen spuckte nach jedem Trinken, war zappelig, drückte sich weg, um dann doch wieder weitertrinken zu wollen. „Wir haben das etwa eine Woche beobachtet, und ich war ziemlich verunsichert. Meine Hebamme meinte, dass sie ja trotzdem gut zunehmen würde, aber ich machte mir große Sorgen.“ Mama Sonja fing an, Hilfe zu suchen. Über Instagram stieß sie auf Lisa Pott. „Das war genau das, was ich gesucht hatte. Lisa kam schon kurze Zeit später zu uns nach Hause, hörte sich alles an und nahm unsere Sorgen ernst“, sagt Sonja.
Die Stillprobleme übertragen sich auf den Familienalltag Denn das Problem mit dem Stillen übertrug sich auf den Familienalltag. Mama Sonja war unsicher, es war ständig Thema und dadurch, dass die Kleine nicht richtig aß, waren auch die Nächte schwieriger – ein Teufelskreis in der ersten Zeit mit einem Neugeborenen, in der doch eigentlich immer alles perfekt läuft. Schlaf-, Still- und Beikostberaterin Lisa Pott wird zu vielen Familien im Rems-Murr-Kreis und darüber hinaus gerufen und weiß deshalb nur zu gut, dass das keinesfalls immer so ist. Oft genug klappt erst mal gar nichts und Probleme beim Stillen und Schlafen verhindern, dass sich der neue Alltag einpendeln kann und alle zur Ruhe kommen können.
Familienbegleiterin Lisa Pott ist selbst zweifache Mama Lisa Pott kann das nachfühlen: „Ich bin selbst Mama und weiß, wovon ich spreche. Durch meine Arbeit als Sozialpädagogin und die Geburt meiner Kinder entstand bei mir der Wunsch, Eltern in ihrem herausfordernden, aber auch wundervollen Alltag zu helfen“, sagt die 31-Jährige. Schließlich sei das Stillen so viel mehr als nur reine Nahrungsaufnahme. Dementsprechend beunruhigt war auch Mama Sonja und machte sich Sorgen, dass gesundheitlich etwas nicht in Ordnung sein könnte. Sie schüttete Lisa Pott ihr Herz aus und hoffte auf Hilfe. „Man ist ja keine schlechtere Mama, wenn was nicht gleich klappt, sondern nur ehrlicher, auch wenn das immer noch manche so hinstellen wollen. Ich bin froh, dass es heute keiner Verurteilung mehr gleichkommt, wenn man als Mama mal was nicht hinkriegt.“
Und ihre Offenheit machte sich bezahlt. Die Stillberaterin verschaffte sich einen Überblick und beobachtete alles. „Sie erläuterte mir, dass die Stillposition eine wichtige Rolle spielt und dass es bei dem Thema viel um Angebot und Nachfrage geht“, sagt die 32-Jährige. Es sei ein Teufelskreis gewesen. Dadurch, dass die Kleine so viel gespuckt habe, habe sie immer wieder trinken wollen. Und dadurch, dass sie immer wieder trinken wollte, wurde die Milchproduktion immer stärker angekurbelt. „Das heißt, ich hatte dann viel zu viel Milch. Die Kleine erwischte zu viel und spuckte prompt wieder.“ Und die Lösung? Mama Sonja probierte eine andere Stillposition aus und achtete verstärkt darauf, dass das Baby nicht so viel Luft schluckt. „Das hat viel gebracht, ich bekam den schmerzhaften Milchstau weg, es klappt täglich besser.“ Man hört der Mama, die sich in Elternzeit befindet, die Erleichterung an. „Lisa konnte mir so wertvolle Tipps geben.“
Und nicht nur das. Die Sozialpädagogin, die in der Kinder- und Jugendhilfe arbeitet, scheut sich nicht, zuzugeben, dass auch bei ihr als junge Mama nicht immer alles nur eitel Sonnenschein war: „Mit dem ersten Kind lief alles problemlos. Beim zweiten Kind dachte ich dann, dass ich mich ja bereits bestens auskenne. Doch ich hatte im Wochenbett mit Problemen zu kämpfen und machte mich deshalb im Internet schlau. Allerdings habe ich da schnell festgestellt, dass es 100 Meinungen gibt. Dann kamen noch die Kommentare aus dem Umfeld dazu – und ich war völlig verwirrt“, erklärt Lisa Pott. Die 31-Jährige, die mit ihrem Mann, zwei Kindern, acht Hühnern und drei Gänsen in Weinstadt (Rems-Murr-Kreis) lebt, beschloss also, sich selbst ausbilden zu lassen, statt weiter auf Halbwissen zu vertrauen. Im Jahr 2024 schloss sie ihre Ausbildung️ beim BFB Institut zur bindungsorientierten Familienbegleiterin ab – die Geburtsstunde des „Familienstüble“.
Lisa Pott und ihr „Familienstüble“
Info
Weitere Informationen zu den Leistungen und Workshops von Lisa Pott und die Möglichkeit, bei Bedarf mit ihr Kontakt aufzunehmen, gibt es auf Instagram unter @familienstueble und auf ihrer Homepage unter https://familienstueble.de/