Auf dem Schorndorfer Klinikareal soll ein neuer Hauptbau entstehen. Foto: /Gottfried Stoppel

Der Kreistag segnet die Pläne für die Weiterentwicklung der Rems-Murr-Kliniken in Winnenden und Schorndorf ab.

Kliniken - Die Erneuerung des Hauptbaus am Klinikstandort Schorndorf und ein Erweiterungsbau in Winnenden, das sind die Hauptprojekte bei der Weiterentwicklung der Rems-Murr-Kliniken. In einer Klausurtagung Anfang März sind die Vorschläge für die beiden Standorte den Kreisräten vorgestellt worden. Die entsprechenden Beschlüsse zur Planung hat das Gremium am Montag nun einstimmig gefasst.

Investitionssumme gut 100 Millionen Euro

Der Vorschlag für die Fortentwicklung des Schorndorfer Klinikstandortes sieht unter anderem vor, das dortige Herzstück, den Funktionsbau, neu zu errichten, um mit den zukünftigen medizinischen Entwicklungen Schritt halten zu können. Der Altbau, so die Pläne, könnte dann in weiteren Schritten zu einem Bettenhaus mit modernen Zweibettzimmern umgebaut werden. Die in drei Bauabschnitten während der kommenden zehn bis 15 Jahre anfallenden Kosten liegen bei etwas über 100 Millionen Euro. Der aktuelle Beschluss im Kreistag hierzu lautet, die entsprechende Baukonzeption als Entscheidungsgrundlage weiter auszuarbeiten. Zugestimmt hat der Kreistag außerdem der rund 5,3 Millionen Euro teuren Sanierung des Verwaltungsbaus an der Schorndorfer Klinik, der zum Personalwohnheim mit Verwaltungsbüros umgebaut werden soll.

Wachsende Patientenzahlen

In Winnenden stößt das Klinikum durch stetig wachsende Patientenzahlen an seine Kapazitätsgrenzen. Dort soll ein Erweiterungsbau mit fünf Stockwerken, Platz für nötige zusätzliche Betten bieten. Gleichzeitig sollen „im Sinne einer Campusentwicklung“ ambulante und stationäre Versorgungsangebote eng verzahnt werden. Hier ermögliche der Zusatzbau eine „sektorenübergreifende Versorgung“. Für das Haus D sind Kosten von 28,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Chancen auf Förderung durch das Land stünden für die Klinik-Ausbaupläne gut, sagte der Landrat Richard Sigel.

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