Kann eine zentrale Moschee das Ansehen der Muslime in Stuttgart steigern? Foto: dpa

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) kann sich vorstellen, dass Juden und Christen gemeinsam Spenden für den möglichen Bau einer repräsentativen Moschee in Stuttgart sammeln.

Stuttgart - Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW) kann sich vorstellen, dass Juden und Christen gemeinsam Spenden für den möglichen Bau einer repräsentativen Moschee in Stuttgart sammeln. Das sagte IRGW-Vorstandssprecherin Barbara Traub unserer Zeitung.

In Ulm hätten schließlich umgekehrt Muslime und Christen für die Torarolle, die jüdische Gebetsrolle, gespendet, als dort eine neue Synagoge gebaut wurde, sagt Traub. Auch die Stadtdekane der Evangelischen sowie der Katholischen Kirche bewerten Pläne zum Bau einer repräsentativen Moschee in Zentrumsnähe positiv. Der evangelische Stadtdekan Søren Schwesig wertet die ­Moschee als Zeichen der Akzeptanz von Muslimen in der Stadt.