Zum Abschluss wird der Hindernisparcours zweimal geritten. Foto: Stefan Reeh/privat

Am Samstag, 8. November, veranstaltet der Reit- und Fahrverein am Kräherwald wieder seine traditionelle Hubertusjagd. Dabei mimt der erfolgreichste Turnierreiter der Saison den Fuchs und reitet dem Feld voran. In dieser modernen Form der Jagd kommen weder Tiere zu Schaden noch sind Hunde dabei.

S-Nord/S-West - Die Hubertusjagd bildet für den Reit- und Fahrverein am Kräherwald einen Höhepunkt der Saison, wie Hans Bayer, der stellvertretende Vereinsvorsitzende, sagt: „In einer so großen Gruppe zu reiten, ist etwas ganz anderes als alleine oder zu zweit.“

Am Samstag, 8. November 2014, ist Stelldichein um 11.30 Uhr beim Verein am Kräherwald 110. Vor dem Aufbruch wird Pfarrer Karl-Eugen Fischer die Pferde segnen. Etwa 23 Kilometer lang wird die Strecke durch den Wald zur Solitude sein, zum Teil geht es über historische Reitwege, die für Herzog Carl Eugen angelegt wurden. Freilich kommen keine Tiere zu Schaden, und die Reiter sind auch ohne Hunde unterwegs. Als symbolischer „Fuchs“ reitet der erfolgreichste Turnierreiter der Saison, Ferdinand Heider, dem Feld voran. Wenn die Solitude-Wiese erreicht ist, werden zwei Runden über den Hindernisparcours geritten, anschließend ertönt das Halali der Bläsergruppe Rallye Württemberg.

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