Portionierter Reis ist im Gefrierfach zwischen 3 bis 6 Monate haltbar. 5 Tipps, auf die Sie beim Einfrieren von Reis achten müssen. Foto: LD Media UK / Shutterstock.com

Im Kühlschrank ist Reis wenige Tage haltbar, im Gefrierfach allerdings mehrere Monate. Worauf Sie beim Einfrieren von Reis achten müssen, erfahren Sie hier.

Reis passt zu einer Vielzahl von Gerichten, also bietet es sich an, auch mal mehr zu kochen und als Vorrat aufzubewahren. Allerdings ist Reis im Kühlschrank nur etwa 2 bis 3 Tage haltbar. Im Gefrierfach ist gekochter Reis bei korrekter Aufbewahrung jedoch 3 bis 6 Monate haltbar. Damit der Reis auch nach dem Auftauen noch frisch schmeckt und nicht matschig wird, sollten Sie beim Einfrieren auf die folgenden Dinge achten:

1. Die richtige Reissorte / bissfest kochen

Da Reis nach dem Auftauen meist weicher wird und seinen Biss verliert, sollte zum einen auf die Reissorte geachtet werden und zum anderen auf die richtige Zubereitung. Gut geeignet sind körnige bzw. Langkornsorten, da diese allgemein etwas mehr Biss haben. Geeignete Sorten sind zum Beispiel Jasmin-, Basmati- oder Patna-Reis. Bei der Zubereitung sollten Sie auf eine etwas kürzere Kochzeit achten. Reduzieren Sie diese um etwa 3 bis 5 Minuten.

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2. Zeitnah einfrieren

Reis enthält fast immer sporenbildende Bakterien des Typs Bacillus Cereus (1). Diese werden beim Kochen zwar vollständig abgetötet, die Sporen sind allerdings hitzebeständig und können in einem Temperaturbereich von etwa 4 bis 60 Grad erneut Bakterien bilden. Um das zu vermeiden, sollten Sie den Reis nach der Zubereitung zeitnah einfrieren. Am besten direkt nach dem Abkühlen.

3. In Portionen einfrieren

Da der gefrorene Reis vor dem Auftauen nicht portioniert werden kann, sollte dies vor dem Einfrieren geschehen. Gut geeignet sind Gefrierbeutel oder flache Plastikdosen. So lässt sich der Reis später auch deutlich schneller wieder aufwärmen. Achten Sie beim Einfrieren vor allem auch darauf, dass der Reis luftdicht verpackt ist, um Gefrierbrand zu vermeiden.

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4. Richtig aufwärmen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt beim Aufwärmen von Lebensmitteln eine Mindesttemperatur von 70 Grad für mindestens 2 Minuten (2). Für das Aufwärmen von Reis empfehlen sich daher die folgenden Möglichkeiten:

  • In der Mikrowelle: Am einfachsten lässt sich Reis in der Mikrowelle aufwärmen. Damit dieser auch gleichmäßig erwärmt wird, sollten Sie den Reis nach ein paar Minuten durchmengen und erneut in die Mikrowelle stellen.
  • Im Wasserbad: Sie können auch einen Kochtopf zur Hälfte mit Wasser füllen und dieses zum Kochen bringen. Anschließend kann der portionierte Reis im Gefrierbeutel im köchelnden Wasserbad für etwa 10 bis 15 Minuten aufgewärmt werden.
  • Im Kochtopf: Mit ein paar Schlücken Wasser und etwas Butter kann der gefrorene Reis auch im Kochtopf bei geschlossenem Deckel und niedriger Hitze aufgewärmt werden. Der Wasserdampf sorgt dabei für ein gleichmäßiges Erwärmen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie nicht zu viel Wasser nehmen, damit der gefrorene Reis seinen Biss nicht verliert.

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5. Zeitnah konsumieren

Aufgetauter Reis sollte aus hygienischen Gründen auch am selben Tag konsumiert werden. So lässt sich nicht nur einer weiteren Bakterienbildung, sondern auch einer Konsistenzveränderung zuvorkommen.