Die Regionalfraktion begrüßt die Entscheidung des Stuttgarter Oberbürgermeisters Frank Nopper, als Spitzenkandidat bei den kommende Wahlen anzutreten.
„Dass der Stuttgarter Oberbürgermeister auf dem Listenplatz eins für die Regionalversammlung kandidiert, ist ein herausragendes Zeichen und klares Signal, dass Frank Nopper sich für die Region engagieren will.“ Der stellvertretende Fraktionschef der CDU im Regionalparlament, der Ehninger Rainer Ganske, begrüßt „ausdrücklich“ die Entscheidung seiner Stuttgarter Parteifreunde, bei den Stuttgarter Kandidaten für die Regionalversammlung auf den OB als Spitzenkandidaten zu setzen. Natürlich habe Thomas Bopp sich in den vergangenen fast 17 Jahren als Verbandschef große Verdienste erworben. Aber die Chance, mit Frank Nopper an der Spitze in den Wahlkampf ziehen zu können, müsse man nutzen.
Für eine Prognose, wer in der kommenden Wahlperiode Bopp als Vorsitzenden des Verbands Region Stuttgart beerben könne, sei es noch viel zu früh. Nicht nur Thomas Bopp wird in den kommenden fünf Jahren nicht mehr in der Regionalversammlung sitzen. Unter anderen haben bereits der CDU-Fraktionschef Joachim Pfeiffer und Rainer Ganske selber ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur verkündet.
Joachim Pfeiffer gibt sich schmallippig: „Frank Nopper und Thomas Bopp sind Regionauten der ersten Stunde“, lässt er mitteilen. Wer zur nächsten Regionalwahl 2024 nominiert werde, entschieden die CDU-Kreisverbände. Bopp sei bis zur Konstituierung der nächsten Regionalversammlung als Verbandsvorsitzender gewählt und im Amt. Pfeiffer: „Wie es inhaltlich und personell dann weitergeht, entscheidet die dann neu konstituierte CDU-Regionalfraktion im Lichte der Wahlergebnisse.“
Überrascht zeigt sich der mit der CDU in einer Fraktionsgemeinschaft arbeitende ÖDP-Regionalrat Guido Klamt. Das Bündnis mit der ÖDP hatte nach der letzten Wahl der CDU erst die Möglichkeit eröffnet, als stärkste Fraktion erneut Thomas Bopp ins Rennen um die Verbandsspitze zu schicken. Der VRS verliere „viel Know-how. Ich finde es ein bisschen schade, wenn er das jetzt tatsächlich durchzieht und nicht mehr antritt.“