Der SGV Freiberg will starken Re-Start mit nächstem Dreier im Nachholspiel gegen Eintracht Trier in Nöttinger Arena vergolden.
Vor dem abgesagten Duell gegen Eintracht Trier hatte Freibergs Trainer Kushtrim Lushtaku seinen Plan für ein erfolgreiches Saisonfinale skizziert. „Ein guter Start ist wichtig, wir müssen geduldig bleiben und nicht zu weit träumen“, sagt der Trainer des Fußball-Regionalligisten.
Sein Team hat das beim Re-Start und der 6:0-Torgala bei der TSG Balingen schon einmal perfekt umgesetzt. Und seine Spieler haben auch angedeutet, dass jetzt noch viel mehr in der Mannschaft stecken könnte, als vor der Winterpause. Mit zwei Zugängen hat die Elf noch einmal Qualität hinzugewonnen hat. „Dieses Plus an Erfahrung haben wir noch gebraucht“, sagte Lushtaku. Minos Gouras, der vom FC Homburg kam, zeigte seinen Mehrwert nicht nur wegen seines Tores gegen die TSG. Der von Waldhof Mannheim abgewanderte Nicklas Shipnoski wurde in der 66. Minute eingewechselt.
Ausweichen auf Nöttingen soll Ausnahme bleiben
Lange genießen konnten die Freiberger ihre Show nicht. Im Nachholspiel gegen Eintracht Trier an diesem Dienstag (19 Uhr) werden sie ganz anders gefordert sein. Das musste auch Aufstiegskonkurrent SG Sonnenhof Großaspach erfahren, der mit 0:1 in Trier unterlag und erstmals seit dem Aufstieg kein Tor geschossen hatte. Acht Heimspiele haben die Trierer bereits gewonnen, auswärts waren sie aber erst einmal mit einem Dreier erfolgreich. Und in Freiberg erinnern sie sich gerne an das 4:1 im Hinspiel. Ein wirkliches Heimspiel hat der Tabellenführer aber auch nicht: Wegen widriger Platzbedingungen und fehlendem Flutlicht i am Wasen, tritt man in der Kleiner Arena in Nöttingen an. „Es fühlt sich eher wie ein Auswärtsspiel an, weil wir dort noch nie gespielt haben“, sagt Leon Petö, der gegen Balingen dreimal getroffen hatte. „Aber der Platz ist in einem besseren Zustand als aktuell in Freiberg – das kann auch ein Vorteil sein.“ Das Ausweichen nach Nöttingen soll eine einmalige Sache bleiben. Das Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Astoria Walldorf soll wieder im Wasenstadion stattfinden.