Ein Streit um die Nutzung der Zugtoilette endete am Dienstagabend in Handgreiflichkeiten. Die Bundespolizei ermittelt (Symbolfoto). Foto: IMAGO/BildFunkMV

In einem Regionalexpress Richtung Stuttgart eskalierte am Dienstagabend ein Streit zwischen zwei Männern um die Zugtoilette – am Ende ermittelte die Bundespolizei.

Zwei Männer sind am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr in einem Regionalexpress nach Stuttgart aneinandergeraten. Grund war demnach die Nutzung einer Zugtoilette.

 

Wie die Polizei mitteilt, hielt sich ein 22-jähriger Mann über einen längeren Zeitraum in der Zugtoilette auf. Ein 45-Jähriger wollte die Toilette ebenfalls nutzen und klopfte mehrfach gegen die Tür. Als der Jüngere die Kabine schließlich verließ, gestikulierte der wartende Mann offenbar mit den Händen. Daraufhin schlug der 22-Jährige dem 45-Jährigen unvermittelt auf die Hände. Anschließend beleidigte der Ältere den Jüngeren mehrfach.

Ein 38-jähriger Reisender beobachtete den Vorfall und informierte die Bundespolizei. Beim planmäßigen Halt am Stuttgarter Hauptbahnhof trafen die hinzugerufenen Beamten beide Männer an. Vor Ort führten sie die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen durch. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung wurde eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden beide Beteiligten auf freien Fuß gesetzt.