Rebsorten Welche Weinarten gibt es eigentlich?

Von wirwinzer 

 Foto: wirwinzer
Foto: wirwinzer

Bei der Unterscheidung verschiedener Weinarten differenziert man zunächst Stillweine (ohne Kohlensäure) und Schaumweine (mit Kohlensäure). Das Spektrum der Stillweine kennt Rotweine, Weißweine und Roséweine oder einfach nur Rosé. Der Hauptunterschied ist mit der jeweiligen Rebsorte erklärt, aus der ein Wein gekeltert wird.

Rote Rebsorten wie Spätburgunder, Lemberger, Dornfelder, Portugieser oder Trollinger haben eine rote Beerenhaut, die für die spätere Farbe des Rotweins verantwortlich ist.

Weiße Rebsorten wie Riesling, Grauburgunder Weißburgunder oder Chardonnay werden aus weißen Rebsorten gekeltert. Ihre Beerenhäute sind hellgrün (bei jungen Trauben), goldgelb (bei gereiften Trauben oder Muskateller), rostfarben (bei Grauburgunder) oder manchmal sogar leicht bläulich (beim blauen Silvaner). Aus ihnen werden ausschließlich Weißweine gekeltert.

Roséweine erhalten, wie auch Rotweine, ihre Farbe aus der Beerenhaut. Lediglich der Kontakt zwischen Most und Beerenhaut ist um ein vielfaches kürzer, folglich der Anteil an extrahierter Farbe deutlich geringer. Deutsche Rosés werden gerne aus den Rebsorten Spätburgunder, Lemberger und Dornfelder gekeltert.

Möchte man die Fruchtigkeit eines Rotweins mit der Leichtigkeit eines Weißweins kombinieren gibt es eine weitere Möglichkeit der Weinbereitung: Sogenannte Blanc de Noirs-Weine. Weißweine, die höchstens dezente lachsfarbene Reflexe aufweisen, gewonnen aus roten Trauben. Die gängigste Art einen Blanc de Noir einmal ins Glas zu bekommen ist beim Öffnen der nächsten Flasche Champagner oder Winzersekt aus Pinot Noir (Spätburgunder). Meist findet diese Rebsorte hell gekeltert ihren Weg in die Sektflasche, manchmal auch als Roséwein, äußerst selten als Rotwein.

Wird Deutschen sind nicht nur Fußball-Weltmeister! In keinem anderen Land der Welt wird soviel Schaumwein getrunken wie in Deutschland! Damit sind sämtliche kohlesäurehaltigen Weine wie Perlwein/Secco, Prosecco, Sekt, Crémant, Cava, Champagner gemeint. Das wichtigste Unterscheidungskriterium bei diesen vielen Varianten ist die Herkunft der Trauben (im Supermarkt findet sich i.d.R. Schaumwein aus einfachstem, importiertem Massengrundwein; beim Winzersekt werden nur Trauben aus eigenem Anbau der Winzer eingesetzt) und die Kohlensäure in der Flasche (sie ist bei Perlwein/Secco bzw. typischen Supermarkt-Sekt zugesetzt; beim Winzersekt oder Champagner entsteht sie durch die aufwändige Flaschengärung). Der Unterschied bei der Kohlensäure ist in der Feinheit und Länge der Perlage (“bubbles”) zu schmecken. Schaumwein ist üblicherweise “weiß”, aber auch rosé oder in seltenen Fällen auch rot erhältlich.

Bei wirwinzer.de finden sie eine große Auswahl sämtlicher Weinarten. Wie den Rotwein Cuvée C+ vom Weingut Schroth, der durch sein schönes Zusammenspiel von Kirsche und würzigen Tabakaromen besticht. Oder den Silvaner Weißwein vom Weingut Weinreich. Ein cremiger und zugleich rassiger Wein, der durch Aromen reifer Früchte und leicht erdigen Noten auftrumpft. Wer sich für einen Schaumwein begeistern möchte greift am besten zu einem Wein vom Wein- und Sektgut Barth. Wie dem Riesling Sekt Extra Brut. Ein Sekt für wahre Liebhaber!