Ralf Rangnick soll wohl Trainer des RB Leipzig werden. Foto: dpa

Medienberichten zufolge wird der bisherige Sportdirektor des RB Leipzig, Ralf Rangnick, das Traineramt bei dem Bundesligaverein übernehmen.

Leipzig - Sportdirektor Ralf Rangnick wird für eine Saison wieder auf die Trainerbank von Fußball-Bundesligist RB Leipzig zurückkehren. Das berichten am Montag die „Bild“-Zeitung und die „Leipziger Volkszeitung“. Der Amerikaner Jesse Marsch soll Co-Trainer werden.

Der 60-Jährige Rangnick tritt damit die Nachfolge des Österreichers Ralph Hasenhüttl an, von dem sich der Club am 16. Mai getrennt hatte. Der Verein will sich in einem Mediengespräch am Montag um 13.00 Uhr zu der Personalie äußern.

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Rangnick ist wie schon 2015 erneut die Interimslösung. Denn ab 2019 wird Wunschtrainer Julian Nagelsmann das Traineramt in Leipzig antreten. Der 30-Jährige machte von einer vertraglich fixierten Ausstiegsklausel Gebrauch und verlässt Hoffenheim nach der ersten Champions-League-Saison. Er unterschrieb bei RB einen bis 30. Juni 2023 laufenden Kontrakt. Darauf hatten sich die Clubs bereits im Juni geeinigt.

Der lange Vertragspoker mit dem Österreicher Hasenhüttl endete Mitte Mai in einer vorzeitigen Trennung. Der 50-Jährige hatte um die Auflösung seines bis 2019 laufenden Vertrages gebeten. Die Kaderplanungen liefen davon unabhängig, vorangetrieben von Rangnick. So wurden bereits der Linksverteidiger Marcelo Saracchi vom argentinischen Rekordmeister River Plate sowie der französische Abwehrspieler Nordi Mukiele vom HSC Montpellier verpflichtet. Im Angriff wurde der brasilianische Stürmer Matheus Cunha vom Schweizer Erstligisten FC Sion geholt.

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