Die Urteilsverkündung verzögert sich (Symbolbild). Foto: dpa

Einem 40-Jährigen wird vorgeworfen, eine Bekannte vergewaltigt zu haben. Im Anschluss soll er versucht haben, sie umzubringen. Nun wird das Urteil später als erwartet gefällt.

Ravensburg - Im Prozess um einen versuchten Mord nach einer Vergewaltigung wird das Urteil später als zunächst erwartet gefällt. Die Verteidigerin des Angeklagten stellte am Mittwoch einen neuen Beweisantrag, wie eine Sprecherin des Gerichts mitteilte. Die Verhandlung werde fortgesetzt, um eine weitere Zeugin zu vernehmen. Angesetzt sind zwei Termine am 8. und 11. Januar.

Dem 40 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, eine Bekannte vergewaltigt zu haben. Im Anschluss soll er versucht haben, sie umzubringen. Die Staatsanwaltschaft fordert 13 Jahre und neun Monate Gefängnis. Er soll den Angaben zufolge die sich gegen die gewaltsamen Sexualhandlungen wehrende Frau mit einem Handyladekabel minutenlang stranguliert haben. Als sie die Polizei rufen wollte, soll er mit einer Schere auf sie eingestochen haben - laut Staatsanwaltschaft, um durch eine Tötung die Vergewaltigung zu verdecken. Die Frau wurde im Juli notoperiert und überlebte.

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