Der 21-Jährige stach vor zwei Wochen auf drei Passanten ein. Foto: dpa

Eine Frau hatte nach der Messerattacke eines 21-jährigen Flüchtlings in Ravensburg zu einer Mahnwache aufgerufen. Nun hat sie die geplante Kundgebung wieder abgesagt. Die Gründe dafür lesen Sie hier.

Ravensburg - Eine Mahnwache für die drei Opfer eines Messerangriffs in Ravensburg ist am Montag abgesagt worden. Das teilte ein Sprecher der Stadt mit. Die private Veranstalterin wollte die für den Abend geplante Kundgebung nicht mehr durchführen, weil sie sich zu sehr in die rechtsextreme Ecke gedrängt fühlt, wie sie auf der Facebook-Seite zu der Kundgebung schreibt. Wenige Meter weiter wollten parallel Menschen unter dem Motto „Gleiche Rechte und ein gutes Leben für alle - gegen nationalrassistische Hetze“ demonstrieren. Diese Veranstaltung mit rund 200 Teilnehmern soll laut Stadt trotzdem stattfinden.

Ein 21-Jähriger aus Afghanistan hatte vor zwei Wochen auf drei Menschen eingestochen und diese schwer verletzt. Er wurde danach in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

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