Die von dem Raumfahrtunternehmen SpaceX zur Verfügung gestellte Computergrafik zeigt ein geplantes Raumschiff und die „Mars City“ auf dem Mars. Foto: Press Association Images

Die USA wollen die bemannte Raumfahrt zum Mond wieder aufnehmen und diese als Basis für Missionen zum Mars nutzen. Wie Wohnhäuser auf dem roten Planeten aussehen könnten, zeigen Modelle der Nasa.

Washington - US-Präsident Donald Trump will Amerikaner erst zum Mond und dann zum Mars fliegen lassen. Um in einer lebensfeindlichen Welt wie dem Mars zu überleben, müssten der Planet aber erst kolonialisiert werden.

„Terraforming“ nennt man dies: Habitate – künstliche Welten – müssten konstruiert, gebaut und zu einem Planeten geschickt werden, um dort humanoide Kolonien zu gründen.

Mars-Häuser aus dem 3D-Drucker

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat jetzt im Rahmen ihres Programms „3D-Printed Habitat Centennial Challenge“ drei Modelle von permanenten Schutzräumen vorgestellt, in denen Astronauten auf dem Mond und Mars leben könnten.

Die planetaren Habitate sollen mit minimalen logistischen Aufwand errichtet werden und aus Bauelementen aus einem 3D-Drucker herstellbar sein .Zudem sollen die Schutzräume mindestens 92 Quadratmeter Platz bieten und vier Bewohner für ein Jahr beherbergen können.

Ursprünglich haben 18 Teams Konstruktionsideen für den im Jahr 2014 ausgeschriebenen Wettbewerb eingereicht. Dies sind die drei Sieger.

Der Sieger: SEArch+/Apis C

Auf dem ersten Platz ist das Team SEArch+/Apis Cor gelandet. Das Konzept sieht ein Habitat mit Löchern vor, durch das das Sonnenlicht einfallen kann.

Zweiter Platz: Zopherus

Das Team Zopherus schlägt vor, die Mars-Häuser von einem mobilen Rover in 3D-Technik drucken zu lassen.

Dritter Platz: Mars Incubator

Beim Mars Incubator handelt es sich um ein modulares Design. Es besteht aus mehreren miteunander verbundenen Räumen, in denen Menschen leben und Pflanzen angebaut werden können.

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