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Beim Zusammenstoß mit einem Zug in Rastatt ist am Dienstagmorgen ein Autofahrer ums Leben gekommen.

Rastatt - Ein Güterzug hat am Dienstagmorgen auf der Rheintalbahn bei Rastatt ein Auto gerammt und 500 Meter mitgeschleift. Der Fahrer des Wagens kam ums Leben. Nach Polizeiangaben stand der 63-jährige Familienvater möglicherweise in Selbstmordabsicht mit seinem Fahrzeug auf dem halbbeschrankten Bahnübergang. Die Bahnstrecke zwischen Karlsruhe und Basel war erst nach drei Stunden wieder komplett freigegeben. Mehrere Züge im Fern- und Nahverkehr fielen aus. Hunderte Fahrgäste kamen verspätet an.

Nach Auskunft eines Bahnsprechers waren von der Sperrung auch fünf ICE-Züge aus der Schweiz betroffen. Für Passagiere des Nahverkehrs wurden zwischen Offenburg (Ortenaukreis) und Karlsruhe Ersatzbusse eingesetzt.

Der Zugführer hatte eine Notbremsung eingeleitet, konnte den Güterzug aber nicht mehr rechtzeitig stoppen. Er erlitt einen leichten Schock und wurde psychologisch betreut.

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