Randalierer haben in Berlin nach dem Abpfiff den Rasen gestürmt. Foto: apn

Chaoten haben nach der Niederlage der Hertha den Rasen des Olympiastadions gestürmt.

Berlin - Rund 100 Chaoten aus dem Berliner Fanblock haben nach der 1:2-Niederlage von Bundesliga-Schlusslicht Hertha BSC gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum des Olympiastadions gestürmt.

Ordner und Polizisten hinderten die Randalierer am Vordringen in den Abgang zu den Spieler-Kabinen.

"Arsch in der Hose"

Als die Chaoten, die teilweise Latten oder Fahnenstangen bei sich hatten, auf das Spielfeld gelangten, feierten die Nürnberger Fußballer noch vor ihrem Fanblock.

Die Sicherheitskräfte schickten die Profis sofort in die Katakomben des Olympiastadions.

Nürnbergs Trainer Dieter Hecking sagte nach den Ausschreitungen: „Wir müssen entschieden dagegen vorgehen. Ich hoffe, dass sich da endlich welche finden, die Arsch in der Hose haben und dem Einhalt gebieten. Ich möchte nicht erleben, was passiert, wenn es den ersten Toten gibt“. Im „Sky“-Interview fügte er hinzu: „Wir müssen aufpassen, dass der Fußball nicht verkommt.“

Zuvor hatten die Ordnungskräfte erst nach mehreren Minuten die Lage beruhigen können. Die Randalierer zogen sich in den Fanblock zurück. Wie Hertha mitteilte, habe es keine Verletzten gegeben. Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, werde noch geprüft.

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