Die städtische Fahrradbeauftragte Éva Ádám zieht die Kleber ab. Foto: Lg/Kovalenko

Stuttgart übernimmt zusammen mit acht weiteren Städten die Vorreiterrolle in Sachen Grüner Pfeil für Radler. Die Stadt verfolgt mit der Neuerung eine ganz bestimmte Absicht.

Stuttgart - Stuttgart ist eine von acht Städten, die testweise an mehreren Kreuzungen einen grünen Pfeil für Radfahrer einführen. Das Schild erlaubt das Abbiegen trotz Rot zeigender Ampel. Es existiert auch für den motorisierten Verkehr. Jedoch ist es im vorliegenden Fall mit dem Zusatz „nur Radverkehr“ versehen.

Die Bürgermeister Peter Pätzold (Grüne, Referat Städtebau und Umwelt und Martin Schairer (CDU, Referat Sicherheit, Ordnung und Sport) stellten die neue Regelung an einer der ausgewählten Kreuzungen vor: Sie radelten am Freitag im Westen am Rosenbergplatz bei Rot um die Ecke. „Der Pfeil sorgt dafür, dass Radfahrer schneller vorankommen und kann somit dazu beitragen, dass noch mehr Menschen aufs Rad umsteigen“, sagte Pätzold. Martin Schairer betonte, dass die Grundregeln der Straßenverkehrsordnung, ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht, natürlich auch für Radfahrer gelten, die nach dem Abbiegen Fußgängerüberwege kreuzen.

Die grünen Pfeile hängen in Mühlhausen an der Mönchfeldstraße, sowie an der Augsburger Straße, der Taubenheimstraße, und an zwei Stellen an der Löwentorstraße in Bad Cannstatt.

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