Die beiden Teams des RV Gärtringen spielen auch in der nächsten Saison in der Radball-Bundesliga. RV Gärtringen II kann dabei erst nach den Spielen so richtig jubeln.
Im brandenburgischen Großkoschen haben die beiden Bundesliga-Mannschaften des RV Gärtringen den letzten Spieltag bestritten. Dieser verlief für die Teams zwar nicht so erfolgreich, dennoch gelang beiden der Klassenerhalt.
Heikel war die Ausgangslage für Kai Schäfer und Luis Müller. Sie hatten vor dem Spieltag 22 Punkte auf dem Konto und brauchten noch den einen oder anderen Punkt, um die Klasse zu halten. Zudem konnte Müller nicht an den Start gehen, da er beruflich verhindert war, sodass Kai Schäfer ins Feld wechselte und an der Seite von Kevin Seeber aufs Feld fuhr. Das neu Duo Seeber/Schäfer hielt gegen den RMC Stein II erstaunlich gut mit. Nachdem sie sogar mit 1:0 in Führung gegangen waren, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sie aber mit 5:7 unterlagen.
Im Duell mit den Gastgeber waren Seeber/Schäfer dann aber nahezu chancenlos, es setzte eine klare 0:8-Niederlage. Vor dem letzten Spiel gegen RMC Stein war klar, dass es sehr viel Glück für einen Punktgewinn brauchen würde. Raphael Kopp und Bernd Mlady zeigten einmal mehr, dass sie zurzeit das Nonplusultra sind und bezwangen Gärtringen II mit 11:1.
Danach begann das bange Warten: Der RKV Denkendorf musste gegen den RSC Schiefbahn beim Parallelspieltag gewinnen, damit Schäfer/Müller in der Bundesliga bleiben würden. Als schließlich die Ergebnisse eintrafen, war der Jubel groß, denn Denkendorf hatte sich knapp mit 6:5 durchgesetzt und damit den Gärtringern zum Klassenerhalt verholfen.
Simon Becker und Jannes Müller vom RV Gärtringen I konnten dagegen befreit aufspielen, da die Abstiegsgefahr für sie nur noch theoretischer Natur war. Im Spiel gegen den RSV Waldrems zeigten die beiden zunächst eine gute Leistung und gingen in Führung. In der zweiten Halbzeit führten allerdings Unkonzentriertheiten im Torabschluss zu vermeidbaren Gegentoren und letztlich zu einer 5:6-Niederlage.
Ähnlich eng ging es im Spiel gegen den RMC Stein II zu, denen das RVG-Duo spielerisch überlegen war. Trotzdem setzten sich die Routiniers knapp mit 5:4 durch und verwehrten Becker/Müller die Chance auf die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft. Gegen den RSV Großkoschen lief daraufhin beim 2:7 nicht mehr viel zusammen, während die Partie gegen den RMC Stein I zwar mit 6:9 verloren ging, allerdings aus spielerischer Sicht ein versöhnlicher Saisonabschluss war. Am Ende bedeuteten diese Resultate den siebten Platz für Gärtringen I, zwei Plätze besser als ihre Vereinskameraden.