Die Schar freiwilliger Helfer am Max-Eyth-See – und ihre schmutzige Ausbeute. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die Vermüllung in Stuttgart ist ein stetiges Ärgernis. Besondern schlimm betroffen: Der Max-Eyth-See. Nach einem warmen Wochenende sehen die Wiesen dort oft aus wie richtige Müllkippen. Helfer haben jetzt geputzt!

Stuttgart - Die Plakate mit Sprüchen haben die Schüler der Jörg-Ratgeb-Schule Neugereut selbst entworfen und bemalt. „Einen See bekämpft man nicht“, steht auf einem Plakat, auf einem anderen „Ein Tag am See ohne Müll ist perfekt“. Ihr Ziel: Die Tausende Besucher des Max-Eyth-Sees daran zu erinnern,ihren Müllin die dafür vorgesehenen Tonnen zu werfen. Am Samstag haben die Schüler mit dem Mühlhausener Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann, Vertretern verschiedener Parteien und der Stadtverwaltung die Plakate vor Ort aufgestellt. Dass diese am Max-Eyth-See dringend nötig sind, hat eine begleitende Tauchaktion gezeigt: Ein Fahrrad, ein Boot, alte Gartenstühle und sogar einige Einkaufswagen zogen die Sporttaucher des Polizeisportvereins, des Tauchclubs Uni Stuttgart Manatees, der DLRG und des Stuttgarter Kajak-Clubs aus dem See.

Die Idee zu der Aktion war von Bohlmann gekommen: „Die Plakate sehen toll aus. Jetzt sollen sie die Leute zum Nachdenken anregen, die hier mit ihrem halben Hausstand anrücken.“

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