Ob auch ein Teil der Stuttgarter Weißenhofsiedlung in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wird, bleibt weiter offen. Foto: dpa

Aufgrund des Putschversuchs in der Türkei hat das Welterbekomitee seine Sitzung in Istanbul bis auf weiteres ausgesetzt. Bei der Sitzung am Samstag wäre auch über ein mögliches Weltkulturerbe für Stuttgart entschieden worden.

Istanbul - Nach dem Putschversuch in der Türkei ist die Sitzung des Welterbekomitees der Unesco bis auf weiteres ausgesetzt worden.

Das teilte Unesco-Sprecher George Papagiannis mit. Eigentlich sollte an diesem Samstag unter anderem entschieden werden, ob die Häuser der Stuttgarter Weissenhofsiedlung des Stararchitekten Le Corbusier zum Welterbe ernannt werden. Das Werk ist in diesem Jahr die einzige Nominierung mit deutscher Beteiligung.

Wann die Sitzung fortgesetzt wird, war zunächst unklar. Ursprünglich war geplant, das bis Sonntag über die Aufnahme von insgesamt 27 nominierten in die Liste des Welterbes entschieden werden soll. Bereits zum Auftakt der Beratungen nahm die Kulturorganisation der Vereinten Nationen Stätten aus China, Indien, dem Iran, Mikronesien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Serbien, Griechenland und Spanien in die Liste auf.

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