Das Landgericht ordnete die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Foto: dpa

Unter anderem wegen Diebstahls, Körperverletzung und Beleidigung musste sich ein 49-jähriger Mann vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten. Nun gibt es ein Urteil.

Stuttgart - Zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus hat das Landgericht Stuttgart einen 49-Jährigen verurteilt. Der Mann war wegen diverser Delikte angeklagt, dazu gehörten Diebstahl, Beleidigung und Körperverletzung.

Mitpatienten geschlagen

So soll er bei einem Krankenhausaufenthalt in Winnenden im Jahr 2017 einem Mitpatienten unvermittelt mit der Faust gegen den Hals und auf die Nase geschlagen haben. In mehreren Geschäften in Stuttgart, Weinstadt, Winnenden und Leutenbach hatte er zudem laut Staatsanwaltschaft Waren entwendet – etwa Zigaretten, Alkohol und Fleisch. Wurde er dabei erwischt und gestellt, reagierte er mehrfach mit wüsten Beleidigungen. In einem Fall stieß er außerdem eine Verkäuferin, die ihm gefolgt war um die gestohlenen Zigaretten zurückzufordern, zu Boden. Die Frau verletzte sich leicht am Ellenbogen.

Aufgrund einer psychischen Erkrankung des 49-Jährigen sei zu erwarten, dass er in Zukunft noch weitere Straftaten begehe. Er sei deshalb eine Gefahr für die Allgemeinheit, argumentierte die Staatsanwaltschaft. Er müsse daher in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Das Gericht folgte mit seinem Urteil dieser Einschätzung.

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