Am Karlsruher Landgericht wird der Mord an einem 57-jährigen Mann aus Pforzheim verhandelt. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa/Uli Deck

Ein 36-jähriger Mann steht seit Donnerstag in Karlsruhe vor Gericht, weil er verdächtigt wird, einen Schmuckhändler aus Pforzheim ermordet zu haben. Die Staatsanwaltschaft vermutet Habgier als Tatmotiv.

Karlsruhe - Wegen Mordes an einem Schmuckhändler aus Pforzheim muss sich seit Donnerstag ein 36 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten. Das 57-jährige Opfer war seit dem 21. Juni 2019 vermisst und zwei Tage später in Frankreich tot aufgefunden worden. Eine Sonderkommission ermittelte. Wenige Tage später wurde der verdächtige Deutsche festgenommen.

Der Angeklagte soll aus Habgier getötet haben. Die beiden Männer sollen sich dem Gericht zufolge zu einem Geschäftsessen in Pforzheim getroffen haben. Dabei habe der Angeklagte dem 57-Jährigen heimlich eine Substanz verabreicht und ihn betäubt. Anschließend habe er ihn getötet und Schmuck im Wert von 60 000 Euro sowie eine Uhr im Wert von 6500 Euro gestohlen. Laut Anklage transportierte der Mann die Leiche ins deutsch-französische Grenzgebiet und zündete sie an.

Für den Prozess mit zahlreichen Zeugen sind 24 Verhandlungstage angesetzt (Az.: 1 Ks 90Js7820/19). Die nächste Verhandlung ist am 3. April.

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