Laut Anklage hatte die Frau aus Heidenheim im vergangenen Sommer auf dem Airport-WC in München ein Mädchen zur Welt gebracht und dann versucht, es zu töten. Foto: dpa

Eine wegen versuchten Totschlags an ihrem Neugeborenen angeklagte Frau aus Heidenheim hat die Tat abgestritten. „Ich habe ihr nicht die Nabelschnur um den Hals gelegt und sie in die Toilette gedrückt“, sagte die 24-Jährige vor dem Landgericht Landshut.

Landshut - Laut Anklage hatte die Frau im vergangenen Sommer auf dem Airport-WC in München ein Mädchen zur Welt gebracht und dann versucht, es zu töten. Nach der Geburt soll die Frau aus Heidenheim das Baby mit der Nabelschnur stranguliert, in das Toilettenbecken gestopft und dann die Spülung betätigt haben. Mit einer Körpertemperatur von nur 26 Grad wurde das Kind in eine Münchner Kinderklinik gebracht und gerettet.

Plädoyers erwartet

Der Prozess wird sich aller Voraussicht nach noch in die Länge ziehen. Der Verteidiger der Angeklagten stellte zahlreiche Beweisanträge. Ursprünglich waren bereits am späten Nachmittag die Plädoyers erwartet worden.

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