Im Prozess geht es um einen Vorfall zwischen Grönemeyer und den Fotografen am Flughafen Köln/Bonn 2014 Foto: dpa

Im Prozess gegen zwei Promi-Fotografen hat Sänger Herbert Grönemeyer ausgesagt. Der Vorfall mit den Paparazzi hätte ihn mehrere Monate verfolgt, sagte er vor Gericht.

Köln - Musiker Herbert Grönemeyer hat eine Begegnung mit zwei Pressefotografen auf dem Flughafen Köln/Bonn wie einen „Anschlag“ empfunden. „Ich war schwerstens geschockt, es war wie ein Anschlag“, sagte der Sänger am Mittwoch als Zeuge in einem Strafprozess vor dem Landgericht Köln. „Das hat mich bestimmt Monate begleitet.“

Grönemeyer bestritt, die beiden Fotografen in der anschließenden Auseinandersetzung geschlagen, gewürgt oder gar verletzt zu haben. „Ich werd’ ja nicht übergriffig“, sagte er.

Die beiden Fotografen sind angeklagt, Grönemeyer falsch beschuldigt zu haben. Sie hatten ihm vorgeworfen, sie bei der Auseinandersetzung auf dem Flughafen attackiert und verletzt zu haben. Diese Vorwürfe wiederholten sie im Prozess erneut.

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