Am Amtsgericht Böblingen Foto: /Stefanie Schlecht

Ein führerscheinloser Mitarbeiter einer Tochterfirma wurde im Firmenfahrzeug des Mutterunternehmens von der Polizei kontrolliert. Wer hätte kontrollieren müssen, ob eine Fahrerlaubnis vorliegt? Im Prozess am Böblinger Amtsgericht wurde diese Frage geklärt.

Die Reaktion des Beschuldigten war ein simples „Passt schon.“ Freigesprochen wurde ein 44-jähriger Mann am Freitag im Verfahren vor dem Amtsgericht Böblingen. Angeklagt wurde der Mann wegen des „Fahrlässigen Anordnens oder Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis“. Der Vorwurf habe sich nicht bestätigt, erklärte die Staatsanwältin. „Keine Strafbarkeit bei einem der Beteiligten“, unterstrich die Richterin. „Einen Sorgfaltspflichtverstoß kann ich nicht feststellen.“