Im Oktober 2014 sind die Taxifahrer schon einmal als Protestzug durch die Stadt gerollt – der Verkehr brach daraufhin zusammen. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Das Taxi-Gewerbe wehrt sich gegen Pläne der Bundespolitik. In Stuttgart gibt es deshalb am Mittwoch ein besonderes Schauspiel.

Stuttgart - An diesem Mittwoch wird sich Passanten in der Stuttgarter Innenstadt ein ungewöhnlicher Anblick bieten: Hunderte Taxifahrer aus dem ganzen Land rollen um 10 Uhr vom Cannstatter Wasen in einem Autocorso über den Hauptbahnhof, die Theodor-Heuss-Straße und die Paulinenbrücke zum Karlsplatz. Dort wollen sie die Fahrzeuge abstellen und sich um 11.30 Uhr zur Kundgebung auf der Planie versammeln.

Die Branche protestiert damit – auch bundesweit – gegen Pläne von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), das Personenbeförderungsgesetz zu liberalisieren. Die Taxifahrer fürchten, dabei benachteiligt zu werden. Am Mittwochvormittag ist wegen der Demonstration mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Taxikunden dürften sich schwerer tun als sonst, ein Fahrzeug zu bekommen.

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