Der belgische Fußball wird von einem Skandal überschattet. Foto: AFP/ANDY BUCHANAN

In Belgien, England und Monaco ist es im Zuge der Ermittlungen wegen Betrugs bei Fußball-Transfers zu Razzien gekommen. Dabei wurden zwei Personen, darunter ein Spielerberater, vorläufig festgenommen.

Brüssel - Wegen des Verdachts auf Geldwäsche und Bestechung beim Transfer von Fußballspielern haben Ermittler mehrere Gebäude in Belgien, Monaco und London durchsucht. Zwei Personen seien bei den Aktionen am Dienstag und Mittwoch festgenommen, teilte die belgische Staatsanwaltschaft mit.

Es handele sich um einen Spielervermittler in Monaco sowie seinen Assistenten aus der belgischen Region Lüttich. Bei dem Spielervermittler handelt es sich dem Sender RTBF zufolge um einen Agenten, der für mehrere belgische Nationalspieler zuständig sei.

Die Einsätze stehen laut Staatsanwaltschaft in Verbindung mit Durchsuchungen vom April. Damals hatte die belgische Behörde den Sitz des nationalen Fußballverbands sowie Einrichtungen des Rekordmeisters RSC Anderlecht durchsucht. Es bestand der Verdacht auf organisierte Kriminalität. Zuvor war der belgische Fußball im Oktober 2018 von Korruptionsermittlungen erschüttert worden. Betroffen waren mehrere Vereine aus der ersten und zweiten Liga, es gab mehrere Festnahmen.

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