Prinzessin Diana starb 1997 nach einem Autounfall. Foto: imago/Sven Simon

Um den Tod von Prinzessin Diana ranken sich auch 24 Jahre später noch zahlreiche Spekulationen. Der Podcast "Last Days of Diana" will nun die letzten Tage der Prinzessin erforschen. Unter anderem kommt darin ein Pariser Arzt, der sie in ihrer Todesnacht behandelte, zu Wort.

MonSef Dahman war am 31. August 1997 gegen 02:00 Uhr gerade in den letzten Zügen seiner Schicht, als eine junge Frau mit schweren Verletzungen in das Pariser Krankenhaus Pitié-Salpêtrière eingeliefert wurde. Erst nach einiger Zeit erfuhr der junge Chirurg, um wen es sich bei der Patientin handelte: Prinzessin Diana (1961-1997), die kurz zuvor in einen Verkehrsunfall in einem Tunnel involviert gewesen war.

Der Arzt ist einer von mehreren Augenzeugen aus Dianas Todesnacht, die in dem Podcast "Last Days of Diana" (dt. "Die letzten Tage von Diana") zu Wort kommen. Der Arzt erinnert sich noch heute detailliert an die tragische Nacht vor 24 Jahren und wolle nun klarstellen, dass er und die anderen behandelnden Ärzte damals alles Menschenmögliche versucht hätten, um Prinzessin Diana zu retten. Sie hätten hart gekämpft, aber nichts habe mehr geholfen, Diana zurück ins Leben zu bringen, erinnert sich der Arzt. "Wir konnten sie nicht retten. Das traf uns sehr", beschreibt Dahman die damalige Situation.

Für die sechsteilige Podcast-Serie hat "Daily Mail"-Journalist Steven Wright sich durch Tausende Akten und Dokumente gewälzt und Menschen interviewt, die im Zusammenhang mit Dianas Todesnacht stehen. Wie die "Daily Mail" schreibt, haben viele der Zeugen, die im Podcast zu Wort kommen, noch nie zuvor öffentlich über das fatale Wochenende im Sommer 1997 gesprochen, so auch nicht Lord Stevens of Kirkwhelpington, Leiter der offiziellen Ermittlungen zu Dianas Tod. Er befragte damals unter anderem Prinz Charles (72) zu den Umständen des Unfalls. Die erste Folge des Podcasts geht am 21. Juni 2021 online. Jeden Montag soll es dann eine neue Folge geben.