Philip im Jahr 2017 bei einer Gartenparty Foto: dpa/Victoria Jones

Prinz Philip ist für seine teils derben Scherze bekannt. Eine Auswahl seiner schrägen Sprüche.

Stuttgart - Bei öffentlichen Auftritten hat Prinz Philip auf ganz eigene Art auf sich aufmerksam gemacht: mit bissigem Humor und zum Teil politisch unkorrekten Bemerkungen.

1953

Seine Frau, Elizabeth II., fragte er nach ihrer Krönung: „Wo hast du den Hut her?“

1956

„Ich habe mir angewöhnt, am Anfang immer etwas Schmeichelhaftes zu sagen, damit man es mir nachsieht, sollte ich später ins Fettnäpfchen treten“, meinte der Prinz bei einer Veranstaltung.

1962

Paraguays Diktator Alfredo Stroessner provozierte er bei einer Südamerika-Tour mit den Worten: „Es ist schön, mal wieder in einem Land zu sein, in dem nicht das Volk das Sagen hat.“

In den Achzigern

Zur Frage, ob er gerne die Sowjetunion besuchen würde: „Die Bastarde haben meine halbe Familie ermordet.“ (Damit bezog er sich auf die Erschießung seines Vorfahren Zar Nikolaus, dessen Frau Alexandra Fjodorowna sowie ihrer fünf Kinder im Jahr 1918).

In den Neunzigern

Über seine Tochter, Pferdenärrin Prinzessin Anne, sagte er: „Wenn es nicht furzt oder Heu frisst, ist sie nicht interessiert.

1997

Auf der Hannover-Messe begrüßte er Helmut Kohl mit: „Guten Tag, Herr Reichskanzler.“ Was der damalige Bundeskanzler antwortete, ist nicht bekannt.

2010

„Können Sie die auseinanderhalten?“, meinte er zum damaligen US-Präsidenten Barack Obama, nachdem dieser erwähnt hatte, er habe kürzlich mit den Regierungschefs von Großbritannien, China und Russland gefrühstückt.

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