Seinerzeit absolvierte Chelsy Davy sogar offizielle Termine mit Prinz Harry – doch von Dauer war die Liebe nicht. Foto: MINISTRY OF DEFENCE/AP

Chelsy Davy und Cressida Bonas waren einst die Frauen an Prinz Harrys Seite. Mit der medialen Aufmerksamkeit, die das mit sich bringt, konnten sie offenbar beide nicht gut umgehen. Gut, dass Harrys Zukünftige Meghan Markle das Rampenlicht nicht scheut.

London - Man könnte sagen, Prinz Harry hat sich gründlich umgesehen. Im Gegensatz zu seinem Bruder William, der seine spätere Frau Kate Middleton schon an der Uni kennenlernte, hat Harry einen ganzen Reigen an Ex-Freundinnen aufzuweisen. Wenn der Prinz am 19. Mai Meghan Markle heiratet, steht Gerüchten zufolge sogar die ein oder andere Verflossene auf der Gästeliste.

Wir werfen einen Blick zurück – auf Harrys Ex-Freundinnen (und solche, bei denen es keiner so genau weiß):

Chelsy Davy, die erste große Liebe: Harry lernte Chelsy Davy, die Tochter eines steinreichen Safari-Organisators in Simbabwe, im Jahr 2004 in Südafrika kennen. Der Prinz war dort nach dem Abschluss seines Studiums auf Reisen, Chelsy studierte in Kapstadt Jura. Die witzige und gesellige Studentin aus reichem Hause teilte mit Harry damals die Leidenschaft für Partys, die beiden wurden ein Paar. Ihre stürmische Beziehung erfreute die britischen Medien, sie beobachteten den Prinzen und seine attraktive blonde Freundin auf Schritt auf Tritt. Immer wieder schienen die beiden getrennt zu sein, um dann wieder zusammenzukommen. Chelsy sagte später einmal, das riesige Medieninteresse an ihrer Beziehung zu Harry sei „hart“ für sie gewesen. Harry nahm Chelsy, die nach ihrem Studium in Kapstadt im englischen Leeds studierte, zu zahlreichen Anlässen im britischen Königshaus mit. Dies nährte Spekulationen, Harry könne Chelsy Davy zum Altar führen. Doch schließlich trennte sich das Paar nach siebenjähriger On-Off-Beziehung. Die beiden sind allerdings Freunde geblieben (auch bei der Hochzeit seines älteren Bruders William mit Kate Middleton im Frühling 2011 war Chelsy dabei) und so gehört Chelsy Berichten zufolge zu den rund 600 geladenen Hochzeitsgästen.

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Natalie Pinkham, die Kumpel-Freundin: 2006 sorgte die „Sun“ mit der Veröffentlichung eines Fotos für Aufsehen, auf der Harry bei der Sportmoderatorin Natalie Pinkham auf Tuchfühlung geht. Die Aufnahme auf dem Titelblatt der britischen Boulevardzeitung war bei einer Feier drei Jahre zuvor entstanden. Sollten Harry und Natalie wirklich kurzzeitig ein Paar gewesen sein - was nie offiziell bestätigt wurde - dann wandelte sich ihr Verhältnis offenbar schnell zu einer Freundschaft. Pinkham, die acht Jahre älter als Harry ist und als Formel-1-Moderatorin bei Sky und BBC erfolgreich, wird zu den ältesten Freundinnen des Prinzen gerechnet.

Florence Brudenell-Bruce, eine Sommerliebe: Kurz nach seiner Trennung von Chelsy Davy soll Harry mit Florence Brudenell-Bruce ausgegangen sein, einer Ex-Freundin des Formel-1-Fahrers Jenson Button. Bekannt war die aristokratische Nachfahrin eines Grafen auch als Model und Schauspielerin. Die Beziehung hielt nur einen Sommer lang. Die zierliche Blondine mit den braunen Augen störte sich nach Informationen der Boulevardzeitung „Daily Mail“ daran, dass Harry ständig anderen Frauen nachgeschaut habe.

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Cressida Bonas, die Standesgemäße: Mit der ausgebildeten Tänzerin und Schauspielerin Cressida Bonas war Harry fast zwei Jahre lang zusammen. Die großgewachsene Blonde mit den blauen Augen hatte als Tochter einer Adligen ihre Erziehung auf Londoner Privatschulen genossen und bewegte sich schon lange vor ihrer Beziehung zu dem Prinzen in der gehobenen Gesellschaft. Sie pflegte Umgang mit Harrys Cousinen Beatrice und Eugenie, und letztere soll Bonas und Harry 2012 miteinander bekannt gemacht haben. 2014 zeigte sich das Paar zwei Mal an einem Wochenende der Öffentlichkeit - bei einem Rugby-Spiel zwischen England und Wales und bei einem offiziellen Termin von Prinz Harry. In der britischen Presse löste dies sofort Spekulationen über eine Hochzeit von Harry und „Cressy“ aus. Doch nur wenige Monate später trennte sich das Paar. Bonas sagte laut Boulevardzeitung „Daily Telegraph“, sie habe „die Hartnäckigkeit der Medien“ hinsichtlich ihrer Beziehung zu Harry nicht mehr ertragen. Bonas weigert sich seither, über ihre Zeit an der Seite von Harry zu sprechen. Sie wolle sich lieber auf ihre Schauspielkarriere konzentrieren, sagt sie. Harry trägt ihr jedenfalls offenbar nichts nach und lädt sie Berichten zufolge zu seiner Hochzeit mit Meghan ein.

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