Schillerndes Ausnahmetalent: Mit dem US-Sänger Prince starb einer der wenigen völlig einzigartigen Künstler, den die heutige Popwelt zu bieten hatte. Foto: dpa

Prince (1958-2016) gehörte zu den ganz großen Superstars der Popmusik. Er hat R&B, Funk und Rock vermischt wie kein zweiter, und er verfügte über eine einmalige Bühnenpräsenz. Hier eine Auswahl seiner größten Hits.

Minneapolis - Purple Rain (1984): der wohl größte Hit des Musikers. Der Trennungssong („Purpur-Regen“) wurde unzählige Male gecovert, erschien auf dem gleichnamigen Album zu einem gleichnamigen Film. Eine besonders mondäne Version spielte Prince selbst in der Halbzeit beim Super-Bowl 2007.

 

Kiss(1986): Riesenhit und Ohrwurm, den zum Beispiel die von Julia Roberts gespielte Prostituierte im Film „Pretty Woman“ sang oder der Musiker Tom Jones erfolgreich coverte.

When Doves cry (1984): Das Lied (auf Deutsch: „Wenn Tauben weinen“) war ein großer Erfolg und sein erster Nummer-eins-Hit in den USA. Es handelt sich um einen Dance-Song ohne Bass.

1999 (1982): Lied mit apokalyptischem Text („Als ich heute Morgen aufwachte, hätte ich schwören können, es sei der Tag des Jüngsten Gerichts“). Refrain: „Heut Abend feiere ich so, als ob 19-99 wär...“

Sign O’ The Times
(1986): Das Stück beschreibt die Gegenwart mit Aids, Armut und kriminellen Banden, vorgetragen in einem absichtlich ausdruckslosen Sprechgesang.

(1992): Mit dem freizügigen Text, in dem es um sexuelle Spielarten geht, provozierte das Enfant Terrible der Popkultur viele: „Sexy Motherfucker“ bedeutet in etwa „geiles Arschloch“.

Nothing Compares 2 U (1985): der Song für die Gruppe The Family wurde vor allem dank der Coverversion der irischen Sängerin Sinéad O’Connor zum Welthit.

"Nothing compares to you auf Deutsch übersetzt: