Ernste Gesichter: Andreas Beck und Mario Gomez nach der 0:3-Pleite in Frankfurt Foto: dpa

Die Presse hat durchaus Lob übrig für den Auftritt des VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt. Das Kellerduell gegen den 1. FC Nürnberg rückt in den Blickpunkt.

Frankfurt/Stuttgart - Der VfB Stuttgart spielt gegen Eintracht Frankfurt eine gute und eine schlechte Halbzeit. Am Ende verliert er bei der Mannschaft des früheren VfB-Sportchefs Fredi Bobic mit 0:3 (0:1).

Während die Eintracht unaufhaltsam der Champions League entgegenstrebt, muss der VfB nach unten blicken. Der Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze und den kommenden Gegner 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr) ist auf vier Punkte zusammengeschmolzen.

So bewertet die Presse das VfB-Spiel in Frankfurt:

„Bild“: „Kostic knipst VfB. k.O.“ titelt die „Bild“-Zeitung und meint, dass die direkte Rettung für den VfB nun „immer unwahrscheinlicher wird“. Ein Grund: „Die Horror-Serie der Schwaben gegen die Top-5 der Liga: Null Punkte, 3:28 Tore. Die Bilanz eines Absteigers...“

Lesen Sie hier die Einzelkritik zum Spiel

„Kicker“: Das Fachblatt aus Nürnberg blickt schon dem Spiel gegen den Club am Samstag entgegen. „Vor dem Kellerduell steigt der Druck“, lautet die Schlagzeile des „Kicker“. „Gegen den 1. FC Nürnberg muss sich der VfB nun erst einmal der Gefahr des direkten Abstiegs erwehren. Nachdem die Leistungen vor der Länderspielpause durchaus Anlass zur Hoffnung gaben, geht nach der Pleite von Frankfurt in Bad Cannstatt die nackte Angst um.“

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Träumen darf man immer“, nimmt die „FAZ“ nach dem 14. ungeschlagenen Spiel der Eintracht in Folge die Champions League ins Visier. Als Knackpunkt wurde das 2:0 von Filip Kostic ausgemacht – „mit einem Konter, der so einwandfrei vorgetragen wurde, dass er als Paradebeispiel jedes Fußball-Lehrvideo schmücken würde, gewann die Eintracht nach dem Seitenwechsel die Oberhand“. Ein wenig Lob hatte die Frankfurter Zeitung auch für den VfB übrig: „Die Stuttgarter wählten eine widerstandsfähige Gangart, die den Hessen zunächst nicht sonderlich behagte.“

Sehen Sie in unserer Bilderstrecke die besten Bilder zum Spiel bei Eintracht Frankfurt.

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