Der Starspieler Gareth Bale muss mit Wales die Heimreise antreten. Foto: dpa

Die ganz große Sensation haben die Spieler aus Wales um ihren Superstar Gareth Bale verpasst. Doch trotz des 0:2 gegen Portugal im Halbfinale der EM werden die Waliser von der nationalen Presse bejubelt.

Lyon - Trotz des Ausscheidens im Halbfinale beim 0:2 gegen Portugal zeigt sich die heimische Presse zufrieden mit dem Abschneiden der Waliser. -

Wales Online“ (über die Mannschaft): „Wales, wir haben dich geliebt für die Qualifikation für das Turnier. Und wir haben dich mehr und mehr geliebt mit jeden schwer zu glaubenden Schritt. Was du getan hast, ist historisch. Es wird niemals vergessen werden. Du hast nicht nur das Halbfinale eines Turniers erreicht, bist weitergekommen als Fußball-Großmächte und Länder, die 20-mal größer sind als du. Was du getan hast, geht viel tiefer. Du hast einem ganzen Land ein Gespür von Stolz und Patriotismus gegeben. Für einen Monat sind wir beschwingt durchs Leben gegangen.“

„Wales Online“ (über die Fans): „Du hast deine neuen französischen Freunde auf Schultern getragen, hast Restaurantbesitzer und Kebab-Besitzer umarmt, hast ihre Pubs in Gesangssäle verwandelt, hast ihre Bars leer getrunken, bist in ihren Brunnen geschwommen, bist auf ihre Bäume geklettert und hast ihnen die besten Nächte beschert, die sie jemals hatten. Deshalb nennen sie euch die besten Fans der Welt. Es ist an der Zeit, nach Hause zu kommen. Aber jetzt kennt die Welt Wales. Und sie hat sich in uns verliebt. Danke euch allen. Jedem einzelnen von euch.“

„South Wales Evening Post“: „Der Euro Traum ist endgültig vorbei, zerschmettert von der portugiesischen Bedrohung, die Cristiano Ronaldo genannt wird. Sie verlassen Frankreich als die großen Sieger von den 24 Teams, die Mitte Juni diese EM mit Hoffnung und Optimismus begonnen haben. Es gibt das alte Sprichwort im Sport, dass sich niemand an geschlagene Halbfinalisten erinnert. Nicht in diesem Fall. Keine Chance.“

„Western Telegraph“: „Sie bekommen nicht ihr märchenhaftes Ende am Sonntag im Finale von Paris, aber sie werden nach Hause zurückkehren und wie Helden begrüßt.“

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