Der Pressenhersteller Schuler will künftig weniger in Deutschland produzieren. Foto: dpa

Der weltgrößte Pressenhersteller Schuler will in Deutschland weniger selbst produzieren und baut rund 350 Arbeitsplätze ab. Die Gießerei im Werk in Göppingen wird geschlossen, die Fertigung von Großpressen zudem komplett nach Erfurt verlagert.

Göppingen - Der weltgrößte Pressenhersteller Schuler will in Deutschland weniger selbst produzieren und baut rund 350 Arbeitsplätze ab. Das Unternehmen will sich künftig stärker auf Absatzmärkte im Ausland wie zum Beispiel China konzentrieren, wie ein Sprecher der Schuler AG am Mittwoch in Göppingen sagte.

Die Gießerei im Göppinger Werk wird den Angaben zufolge geschlossen, die Fertigung von Großpressen zudem komplett nach Erfurt verlagert. Nach dem Abschluss des Umbaus erhofft sich Schuler Kosteneinsparungen von 15 bis 20 Millionen Euro jährlich. Den Erwartungen zufolge soll die Umstrukturierung bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

Schuler hatte in Deutschland zuletzt rund 4300 Mitarbeiter.

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