Die frisch verheiratete Jennifer Aniston (46) strahlte auf der Premiere zu ihrem neuen Film „Broadway Therapy“. In der Komödie spielt sie eine Therapeutin, deren Ehemann (gespielt von Will Forte) mit einem Callgirl anbandelt. Foto: AP

Hier kommt die Braut: Zur Premiere des neuen Streifens „Broadway Therapy“ in Los Angeles kam eine ebenso strahlende wie frischverheiratete Jennifer Aniston.

Los Angeles - Die frechen, turbulenten, anzüglichen Komödien des alten Hollywood hat Peter Bogdanovich immer geliebt. In der frühen Hochphase seiner später eher traurig verlaufenden Karriere hat der 1939 im Bundesstaat New York geborene Sohn jüdischer Flüchtlinge der Screwball-Comedy mit „Is was, Doc?“ huldigen wollen. Damals war das ein Kassenknüller, und viele lieben den Film heute noch, auch wenn er nun manchmal etwas angestrengt schrill wirkt.

Das ist aber gar kein Vergleich zur Angestaubtheit von „Broadway Therapy“ (auf Englisch "She's funny that way"), Bogdanovichs erstem neuen Kinospielfilm seit dem Flop „The Cat’s Meow“ von 2001. Owen Wilson als Theaterregisseur schenkt einem Callgirl (Imogen Poots) Geld, um ein neues Leben zu beginnen. Die aber taucht nun an seinem Theater auf, die Ehefrau wird eifersüchtig, und ein müde schnatternder Reigen beginnt, der wie etwas wirkt, das ein viel jüngerer Woody Allen als Projekt schon mal aufgegeben und in den Papierkorb gepfeffert hatte. Vor Allen, vor Ernst Lubitsch, auch vor Billy Wilder will Bogdanovich sich hier verbeugen, und das ist durchaus sympathisch. Aber er erreicht die Qualitäten seiner Vorbilder in keiner Szene, er ruft einem nur schmerzlich in Erinnerung, wie das alles bei anderen richtig komisch hätte werden können.

Die Premiere von „Broadway Therapy“ war am Mittwoch in Los Angeles. Wer dabei war, ist in unserer Bildergalerie zu sehen.

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