Spielerisches Miteinander: So warb die Staatsoper Stuttgart für ihr Deutschland-Konzert Foto: Staatsoper

Die Staatsoper Stuttgart feiert 30 Jahre deutsche Einheit in einem Konzert der Vielfalt. Mit dabei sind Max Herre, Joy Denalane und Schorsch Kamerun.

Stuttgart - Max Herre, Joy Denalane, Schorsch Kamerun, das Staatsorchester Stuttgart, die Mezzosopranistin Diana Haller, der Generalmusikdirektor Cornelius Meister. Rap, Soul, Punk, Rock, Klassik. Das alles gehört zu uns und zu unserem Land. Mit der Heinrich-Heine-Zeile „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ hat die Staatsoper am Donnerstagabend ihre Saison im Opernhaus mit einem Konzert eröffnet, das wirkte wie ein utopisches Modell gelingender Integration: Unterschiedliche Genres standen nebeneinander – und haben sich nicht nur gegenseitig ausgehalten, sondern immer wieder eng berührt.

Joy Denalane sing auch Schubert

Das Staatsorchester hat Strauss, Beethoven und Mahler gespielt, aber auch Songs von Schorsch Kamerun begleitet und sich in den Sound der Band eingegroovt. Und Joy Denalane hat nicht nur neben Max Herre gesungen, sondern auch Schubert, ganz zurückgenommen und begleitet von einem Streicherquartett des Orchesters. Sogar Nachdenkliches, Ironie und Witz kamen an diesem bunten Abend zusammen, für den sich das Publikum lange begeisterte. Eine ausführliche Kritik folgt.

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