Die literarischen Passagen von „Troja Macht Krieg“ sind in choreografische und musikalische Aktionen eingebettet. Foto: factum/Simon Granville

Das Stück „Troja Macht Krieg“ hat in der Ludwigsburger Karlskaserne Premiere gefeiert. Im Zentrum der Produktion stehen die Menschen: Was bedeuten sie einander und was tun sie sich an?

Ludwigsburg - Neue Blicke auf einen uralten Menschheitsstoff, heraufbeschworen durch ambitioniertes, vitales, vielschichtiges Erzähltheater: Das liefert das neue Stück „Troja Macht Krieg“ des Ludwigsburger Bürgertheaters – eine Collage aus antiken und aktuellen Texten, Musik, Gesang und Choreografie zwischen Orient und Okzident. Am Donnerstagabend feierte das Stück vor voll besetzten Zuschauerrängen in der Ludwigsburger Karlskaserne Premiere.

Zuschauer und Darsteller im Thekenbereich vereint

Die knapp zweistündige Produktion über die Frage, was Menschen einander bedeuten und was sie einander antun – um die atmosphärische Dichte nicht zu zerstören, spielte das Ensemble ohne Pause – entstand in monatelanger Vorarbeit. Inspiriert vom „Vater aller Kriege“ in Troja, vereint es Laien und Profis, Musiker, Tänzer und Schauspieler, jung und alt auf der Bühne – und nach dem Applaus Zuschauer und Darsteller im Thekenbereich. Denn dass sie miteinander ins Gespräch kommen über das Bühnengeschehen, gehört zum Konzept des Bürgertheaters. Zu sehen ist das Stück bis zum 5. Oktober noch achtmal – gleich am Samstag (20 Uhr) und am Sonntag (18 Uhr) wieder. (mat)

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