Jens Bisky hat auch dieses Jahr wieder die Leitung der Jury. Foto: dpa

Die Jury hat die Nominierten für den renommierten Preis der Leipziger Buchmesse 2019 bekannt gegeben. Insgesamt können sich 15 Künstler Hoffnungen auf die Auszeichnung machen.

Leipzig - Die Nominierten für den renommierten Preis der Leipziger Buchmesse 2019 stehen fest. Die Jury unter der Leitung von Jens Bisky wählte in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung aus 359 Einreichungen insgesamt 15 Nominierte mit 15 Werken aus, wie die Buchmesse am Donnerstag in Leipzig mitteilte. Die Preise sind mit insgesamt 60.000 Euro dotiert und werden am ersten Tag der Buchmesse überreicht, die vom 21. bis 24. März stattfindet.

In der prestigeträchtigen Kategorie Belletristik wurden den Angaben zufolge Kenah Cusanit für sein Werk „Babel“, Matthias Nawrat für „Der traurige Gast“, Jaroslav Rudis („Winterbergs letzte Reise“), Anke Stelling („Schäfchen im Trockenen“) und Feridun Zaimoglu für „Die Geschichte der Frau“ nominiert.

Auch Übersetzer dabei

In der Kategorie Sachbuch/Essayistik erhielten Frank Biess mit dem Titel „Republik der Angst. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik“ und Harald Jähner für „Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955“ eine Nominierung. Auch Marko Martin („Das Haus in Habana. Ein Rapport“), Lothar Müller („Freuds Dinge. Der Diwan, die Apollokerzen & die Seele im technischen Zeitalter“) und Kia Vahland („Leonardo da Vinci und die Frauen. Eine Künstlerbiographie“) wurden als Preisträger vorgeschlagen.

Zu den Nominierten in der Kategorie Übersetzung zählen demnach Georg Aescht für seine Übertragung von Liviu Rebreanus „Der Wald der Gehenkten“ aus dem Rumänischen sowie Susanne Lange, die Aura Xilonens „Gringo Champ“ aus dem Spanischen übersetzte.

Timea Tankó wurde für ihre Übersetzung des ungarischen Novellenbands „Löwenchor“ von György Dragomán nominiert, Karin Uttendörfer für die Übersetzung von Jean-Baptiste Del Amos „Tierreich“. Ebenfalls aus dem Rumänischen übertrug Eva Ruth Wemme das Buch „Verlorener Morgen“ von Gabriela Adamesteanu, was auch ihr eine Nominierung als beste Übersetzerin einbrachte.

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