Volker Zeh (Mitte) zieht in Kitzbühel schon mal gern die Lederhose an. Foto: imago//Andreas Pranter

Seit 2017 ist Volker Zeh Präsident des Eishockeyclubs in Kitzbühel. Jetzt bewirbt sich der Unternehmer um das Präsidentenamt beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart – und sieht Parallelen zwischen den Vereinen.

Stuttgart - In Kitzbühel gilt Volker Zeh als umtriebig. Klaus Winkler, der Bürgermeister des Nobelortes in Österreich, meinte im vergangenen Sommer sogar: „Er galoppiert mit seinen Ideen vorneweg wie ein Rennpferd.“ Nun steht der Unternehmer beim VfB Stuttgart in der Startbox. Er will der neue Präsident des Fußball-Bundesligisten werden. „Es stimmt, die Bewerbung ist raus. Es gibt Leute, die möchten, dass ich der neue Präsident werde“, sagte Zeh der „Tiroler Tageszeitung“.

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Sollte es so weit kommen, müsste der 56-Jährige aus dem Remstal sein Amt als Präsident des EC Kitzbühel aufgeben. Seit 2017 führt er den Eishockeyclub aus der Alps Hockey League und steuerte ihn durch manche Krise. „Ich werde Kitzbühel nicht hängen lassen, wir sind im Verein gut aufgestellt“, sagt Zeh nun. Zwischen dem VfB und den Adlern aus Tirol sieht er durchaus Parallelen: „Beide Vereine haben tolle Fans, eine gute Kollegenschaft im Verein und im Präsidium.“

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Zeh ist einer von vier Bewerbern für das Präsidentenamt. Das geht aus einer entsprechenden Bekanntmachung des Vereinsbeirats hervor. Dazu zählt auch Claus Vogt, der am 18. März des nächsten Jahres auf der Mitgliederversammlung wiedergewählt werden will. Vor einem Jahr setzte sich Vogt gegen Christian Riethmüller in der Stuttgarter Schleyerhalle durch und trat die Nachfolge von Wolfgang Dietrich an. Auch diesmal beabsichtigt der Vereinsbeirat, den mehr als 70 000 VfB-Mitgliedern zwei Kandidaten zur Wahl zu stellen.

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