Wer zieht als künftiger Präsident in die VfB-Geschäftsstelle ein? Foto: Baumann

Wer wird neuer Präsident beim VfB Stuttgart und damit Nachfolger von Wolfgang Dietrich? Nun steht zumindest fest, welche beiden Kandidaten sich am 15. Dezember den Mitgliedern zur Wahl stellen.

Stuttgart - Da waren es nur noch zwei. Seit Donnerstag steht fest, welche beiden Kandidaten der Vereinsbeirat des VfB Stuttgart seinen Mitgliedern am 15. Dezember zur Abstimmung stellt. Claus Vogt und Christian Riethmüller . Sie machten vorerst das Rennen gegen Susanne Schosser und Martin Bizer, die es aus dem Viererfeld nicht in die Endauswahl geschafft haben. Wir stellen die beiden übrig gebliebenen Bewerber vor:

Christian Riethmüller: Auch der Buchhändler will gerne die Nachfolge von Wolfgang Dietrich antreten. Der 44-jährige Tübinger hatte sich wie Bizer und Schosser anonym beworben, seine Absichten waren aber vorab durchgesickert. Riethmüller ist ein Sprössling der Buchhandlungsdynastie Osiander, einer der größten deutschsprachigen Buchhandlungen. Früher arbeitete der studierte Betriebswirt und zweifache Familienvater bei Aldi. Über Riethmüllers Querverbindungen zum VfB ist über sein Fan-Dasein hinaus nichts bekannt.

Claus Vogt: Der 50-jährige Gründer des Vereins FC Playfair und hat aus seinen Ambitionen, VfB-Präsident zu werden, nie einen Hehl gemacht. „Ich will versuchen, meinen Teil dazu beizutragen, dass der VfB die Menschen wieder zusammenbringt,“ sagte der Waldenbucher Inhaber eines Unternehmens im Bereich Immobilienbewirtschaftung im Vorfeld. 2017 rief Vogt den FC Playfair ins Leben, einen „Verein für Integrität im Profifußball“, der sich kritisch mit den Auswüchsen der Kommerzialisierung auseinandersetzt. „Ich glaube, etwas mehr Fairness und Fan-Mitbestimmung kann dem Fußball und dem VfB nur guttun“, sagt Vogt.

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