Fredi Bobic auf Präsidentensuche Foto: dpa

Vom kommenden Montag an muss der VfB Stuttgart ohne Präsident auskommen. Gerd Mäuser dreht beim DFB-Pokalfinale in Berlin seine letzte Runde.

Stuttgart - Vom kommenden Montag an muss der VfB Stuttgart ohne Präsident auskommen. Gerd Mäuser dreht beim DFB-Pokalfinale in Berlin seine letzte Runde. Beim abendlichen Bankett nach dem Spiel im U-3-Tunnel am Potsdamer Platz wird der ehemalige Porsche-Manager seine letzte Rede halten – vor 700 geladenen Gästen. Am Montag räumt er dann sein Büro auf der Geschäftsstelle.

Bis zur Wahl seines Nachfolgers führen die Vorstandsmitglieder Fredi Bobic (Sport) und Ulrich Ruf (Finanzen) die Geschäfte. Währenddessen geht die Suche nach einem passenden Kandidaten weiter. Die Präsidenten-Findungskommission unter der Leitung von Aufsichtsratsvize Joachim Schmidt hat die Schlagzahl bei der Sichtung der Bewerbungen weiter erhöht. Inzwischen unterstützt der renommierte Ludwigsburger Sportrechtsexperte Christoph Schickhardt die Arbeit der Kommission. An Interessenten scheint es nicht zu fehlen. Am Donnerstag wurde sogar der Name von DFB-Teammanager Oliver Bierhoff ernsthaft gehandelt. Offenbar aus interessierten Kreisen. Noch am Abend folgte aber das Dementi. „Ein netter Gedanke, aber unrealistisch“, hieß es beim VfB.

Ins Gespräch gebracht hat sich wieder Ex-VfB-Torhüter Helmut Roleder. Er war vor zwei Jahren mit seiner Kandidatur gescheitert. In einem Interview bestätigte er sein Interesse. „Ich bin nach wie vor überzeugt, dass ich mit meinem Wissen und mit meiner Erfahrung dem VfB Stuttgart weiterhelfen kann“, sagte Roleder. Er habe aber bisher keine Bewerbung abgegeben.

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