Die Polizei in Brandenburg hat das Pferd zwar in vollem Galopp erwischt – bezahlen muss seine Reiterin jedoch nicht. (Symbolbild) Foto: dpa

Die Brandenburger Polizei hat ein witziges Bild von einem Pferd in der Radarfalle bei Facebook gepostet. Im Internet fragen sich die Nutzer nun, warum die Polizei einen Blitzer im Wald aufgestellt hat.

Potsdam - Ein Pferd in der Radarfalle: Mit 43 Stundenkilometer ist in Brandenburg eine Reiterin geblitzt worden. Veröffentlicht hat das Bild die Brandenburger Polizei in ihrem Adventskalender am Nikolaustag bei Facebook. Zu sehen ist das Pferd in gestrecktem Galopp, das Gesicht der Reiterin ist unkenntlich gemacht. In einem Kasten, in dem auf normalen Blitzer-Bildern der Fahrer vergrößert dargestellt ist, sieht man den Kopf des Pferdes. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung (Donnerstag) berichtet.

Die Resonanz im Internet auf das Foto ist groß: Nach nur einem Tag hatten über 4000 Menschen „gefällt mir“ geklickt, fast 2000 mal wurde das Bild geteilt. Außerdem wird heftig darüber diskutiert. Die Nutzer freuen sich über den Humor der Polizei, fragen aber auch, wieso diese mitten im Wald blitze.

Auf Nachfrage stellte Polizeisprecherin Stefanie Neumann klar: Das Foto stamme bereits aus dem Jahr 2005 und sei am Rande einer Bundesstraße im Landkreis Barnim – möglicherweise zu Testzwecken – entstanden, um das Gerät zu kalibrieren. Eine Strafe musste die Reiterin wohl nicht zahlen.

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