Ob sich Katze Bella einer Schuld bewusst ist, wissen wir nicht. Der Postbote hat jedenfalls genug von ihren Krallen-Spielchen. (Symbolfoto) Foto: dpa

Die britische Post hat ein Paar ermahnt, seine Katze in Zaum zu halten. Andernfalls bekämen sie keine Post mehr. Der Hintergrund: Die Katze hat es auf die Finger des Postboten abgesehen.

London - Die britische Post hat einen Katzenhalter ermahnt, sein Tier zu bändigen - anderenfalls würden ihm keine Briefe mehr zugestellt. Ein Postbote hatte sich beschwert, die Katze kratze ihn an den Fingern, wenn er die Post durch den Briefschlitz werfe. Das Tier sei eine „potenzielle Gefahr“, heißt es nun in einem Brief der Königlichen Post an ein Paar in der Nähe von Bristol. Die Katze müsse gebändigt werden oder ein „sicherer“ Briefkasten müsse her. Ansonsten - keine Post mehr.

Post: Käfig installieren, der die Finger schützt

Der Katzenhalter räumt zwar ein, dass seine vierjährige Bella mitunter ihre Krallen durch den Schlitz stecke, wenn der Briefträger raschelt. „Wir haben seit ein paar Tagen bemerkt, dass der Postbote sehr zögerlich dabei ist, die Briefe einzustecken“, zitiert die BBC den Mann. Allerdings gehe er nicht davon aus, dass sein Kätzchen den Mann wirklich verletze. Ein Sprecher der Post riet dem Katzenpaar, das Tier vom Briefkasten fernzuhalten, wenn der Postbote im Anmarsch sei - „oder in dem Briefkasten einen Käfig zu installieren“, sodass die Finger vor den Krallen geschützt seien.

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