Die Feuerwehr bekämpft die Brandherde. Foto: AFP/Patricia de Melo Moreira

In Portugal sind die ersten großen Waldbrände dieses Jahres ausgebrochen. Die Feuerwehr ist mit 1800 Kräften im Einsatz. Es gibt bereits zahlreiche Verletzte.

Lissabon - Bei den ersten großen Waldbränden in Portugal in diesem Jahr sind 20 Menschen verletzt worden, unter ihnen acht Feuerwehrleute. Rund 1800 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand an drei Fronten im Bezirk Castelo Branco, 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon, in den Griff zu bekommen, wie die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mitteilte. Innenminister Eduardo Cabrita sagte, die Brandursache werde untersucht.

Die Feuerwehrleute wurden von 19 Löschflugzeugen und Hunderten Fahrzeugen unterstützt. Der Sender RTP strahlte Bilder von dem Feuer aus, das große Waldgebiete verwüstete. Eine Person musste wegen Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht werden, die übrigen erlitten Rauchgasvergiftungen.

In den vergangenen Jahren wurden in Portugal einige der bislang tödlichsten Brände verzeichnet. 2017 starben 106 Personen. Deswegen unterstützte die portugiesische Regierung mehr Schutzmaßnahmen. 2018 gab es keine Waldbrandtoten.

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